FILM

Dia de los Muertos – Das Farbenfeuerwerk in Bild und Ton

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Halloween und Allerheiligen sind vorbei, die Lichter in den Kürbissen erloschen und es stellt sich Katerstimmung ein, wie nach dem Erwachen aus einem wunderschönen Traum. Doch nach Halloween ist nicht nur vor Halloween, sondern auch der "Dia de los Muertos", der am letzten Freitag stattfand!

Die Krise der Filmmusik

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"One thing that I do ask myself when I'm in the creative process is, 'Does the world need this?'" lautet ein Zitat des Komponisten John Zorn. In vielen Bereichen der Populärmusik scheint sich diese Frage niemand mehr zu stellen. In der Filmmusik ist es leider nicht anders.

Gut - Besser - Slasher.

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Vom 20. bis 30. September 2018 ging das 9. "/Slash Festival des fantastischen Films" über die Bühne und es gab dank eines abwechslungsreichen und üppigen Filmprogramms einiges zu berichten.

Werk ohne Autor

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Emotional aufreibend, verletzend ehrlich und so brutal, wie nur das Leben selbst sein kann. Das ist Florian Henckel von Donnersmarcks neuer Film "Werk ohne Autor". Mit brillanter schauspielerischer Leistung machen Tom Schilling, Sebastian Koch und Paula Beer Geschichte greifbar und zeigen, was Menschen einander antun können.

Kurzfilm: Ein Gedicht auf der Leinwand

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Nur 4 Minuten und schon ein Film? Kurzfilme sind im Kommen, und das völlig zu Recht. Experimentierfreudige und raffinierte junge FilmemacherInnen loten hier die Grenzen des Bewegtbildes aus, und erreichen so oft in Kürze ein Level an Intensität und Emotion, das unter die Haut geht. Hier findest du ein paar unserer Highlights!     

Houston, wir sind ein Problem...

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... oder: Warum Originalfassungen beim Film so wichtig sind. Christopher Gajsek über die Problematik von Synchronisierung in der Kinowelt.

Madame Aurora und der Duft von Frühling

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Während letzte Woche Dienstag um etwa halb sieben Ortszeit alle Menschen in Wien den sintflutartigen Regenmassen zu entkommen versuchten und schlussendlich wie nasse Hunde gerochen haben, war ich zum ersten Mal alleine im Kino – was ich nur wärmstens empfehlen kann. Vom Regengerangel habe ich nichts mitbekommen.

Romeo, Julia und diese Kratts

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Redakteur Christopher Gajsek war beim Eröffnungsfilm des LET'S CEE Film Festivals dabei. Rainer Sarnets "November" ist eine polnisch-estnisch-niederländische, multinationale und auch transnationale Produktion der Sonderklasse: Die schwarz-weißen Bilder des Films schwanken stets zwischen Melancholie, die niemals endgültig deprimierend ist, und einem gewissen Hauch von Zauber, der jedoch niemals kitschig oder naiv wirkt.

LET'S CEE geht in die sechste Runde

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Vom 13. bis 22. April werden unsere Cineasten-Herzen höher schlagen. Unsere heimischen Kinoleinwände werden wieder mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus Zentral- und Osteuropa, sowie der Kaukasus-Region und der Türkei bespielt. Das LET'S CEE Film Festival geht in die nächste Runde und betitelt ihr diesjähriges Motto mit "Gefährlich gute Filme".

Vor uns das Meer

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Das offene Meer als Ort, der Abenteurer gebiert. "Vor uns das Meer" beschreibt Donald Crowhursts Heldenreise, die er 1968 antrat um sich selbst einen Namen zu machen. Als erster oder schnellster Mensch wollte er dazu alleine, ohne Zwischenstopp, die Welt umsegeln, doch alles kam anders.

Mord auf X-JAM

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"Die letzte Party deines Lebens" ist ein österreichischer Film, der am 22. März 2018 seine Premiere feierte. Ein Film, der eine Mischung zeigt, die hierzulande so noch nicht gedreht wurde: eine Mischung aus Party- und Horrorfilm, die auch viele Thriller-Elemente enthält. Unsere Redakteurin Nadja Schloißnig war zur Premiere eingeladen und berichtet uns von ihren Eindrücken.

Der Tod im Film

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Es gibt viele Filme über die letzten Dinge, über den Tod, das Töten und Getötetwerden. Sterben fasziniert die Menschheit seit sie ihrer selbst bewusst wurde. Deshalb wundert es auch kaum, dass auch die Personifizierung des Todes in verschiedensten Inkarnationen im Film auftaucht.

Conrad Veidt – Ein Mann, der lachte

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Er war ein willenloser Zombie, die Vorlage für den Joker, ein getriebener Pianist, ein gewissenloser Nazi-Offizier und ein Kämpfer gegen Antisemitismus vor und jenseits der Kamera. Conrad Veidt war einer der wichtigsten Schauspieler des zwanzigsten Jahrhunderts. Das Metro Kinokulturhaus widmet ihm nun eine umfassende Retrospektive.

Der Herr Karl – Gestern, Heute und Morgen

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Den meisten ÖsterreicherInnen dürfte Helmut Qualtingers "Granteln for one" ein Begriff sein, und dennoch: Seine Aktualität und Brisanz werden zu wenig beachtet. Das findet jedenfalls Christopher Gajsek, der aus diesem Grund den Film "Der Herr Karl" aus dem Regal holt, um die verstaubte DVD-Hülle abzuklopfen und die ganze Misere in all seiner raunzigen Wiener Glorie erneut zu zelebrieren. Vorhang auf für den Herrn Karl, ein sich selbst hilflos ausgelieferter Feinkostladen-Gehilfe.

Weihnachts-horror. Süßer die Klingen nie klingen

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"Alle Jahre wieder", so sollte unser Redakteur Christopher diesen Artikel eröffnen. Bereits zum dritten Mal hat er sich freiwillig Weihnachtshorrorfilme angesehen, um uns darüber zu erzählen. Lest von Lady Krampus, einem creepy Elfen und noch vielem mehr.

Wie Vincent sein Ohr verlor

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Ein besonderer Mann, ein besonderer Film. Vincent van Gogh gehört zu den bekanntesten Malern, doch wer ist er? Der bereits vielgepriesene Film „Loving Vincent“, der am 29. Dezember in den österreichischen Kinos anlaufen soll, zeigt in atemberaubenden Szenen, wer hinter dem großen Namen steckt und was es über ihn zu wissen gibt, außer dass er sich ein Ohr abschnitt.

Ein Film über unerfüllte Erwartungen

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Im Zuge der Viennale hat sich unsere Redakteurin Johanna "Golden Exits" von Alex Ross Perry angesehen. Über einen Film, der keine Voraussage von Eskalation erfüllt und den Charme eines Kammerstücks innehat.

Are you down with the Clown?

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Ungefähr vor einem Jahr verfasste Chris einen Artikel über allzu erschreckende Clown-Sichtungen. Es war beunruhigend, wie ein Phänomen die Bevölkerung in Unruhe versetzen und gleichzeitig eine der besten Werbekampagnen für die neue Version von Stephen Kings "IT" sein konnte. Nach einem Screening des Horrorstreifens meint Chris nun: diese "Werbekampagne" wäre gar nicht nötig gewesen.

Serien als kulturindustrielles Phänomen – Teil II

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Als "bessere Filme" bezeichnen sie einige. "Charaktere und Geschichten können tiefgründiger behandelt werden", sagen andere. Dass uns damit jedoch die immergleiche Oberfläche an Ideen in einem Deckmantel der Kunst verkauft wird, wird in solchen Kommentaren außer Acht gelassen.

Serien als kulturindustrielles Phänomen – Teil I

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Der Begriff der "Kulturindustrie" wurde von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno zur Verdeutlichung der Produktion und Funktion von Kulturwaren in dem Spätkapitalismus eingeführt. Kann man Serien auch als kulturindustrialisierte Kunstform, die von den Produktionsunternehmen in einen Warencharakter gepresst wird, einordnen?

Leon Askin (1907 – 2005): Charakterdarsteller

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Wer öfters im Türkenschanzpark verweilt, der hat sicherlich die zahlreichen Büsten und Statuen von Dichtern und Literaten und sonstigen wichtigen Persönlichkeiten bemerkt, die kaum jemandem noch vorgestellt werden müssen. Doch eine dieser Büsten, sie ist entlang des Parkweges zu finden der parallel zur Hasenauerstraße verläuft und auch Arthur Schnitzler beheimatet, zeigt einen leicht grantig dreinschauenden Herrn, etwas beleibt ist er auch. Irgendwie ein typischer Wiener, doch am Leben von Leon Askin (geb. Aschkenasy) war de facto wenig typisch.

Dos and Don'ts als Komparse

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Hast du schon mal als Komparse oder Komparsin beim Film gearbeitet und hoffnungsvoll etwaige Hollywood-Luft geschnuppert? Unser Redakteur Chris hat in diesem Bereich bereits Erfahrungen gesammelt und gibt Tipps und Tricks. Damit die Komparserie zum Genuss wird!

Must-See-Filme der Sommerkinos 2017

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Als letzten Artikel vor meiner Sommerpause gibt es ein paar Filmempfehlungen der heurigen Freiluftkinos: Eine bunte Auswahl, die man sich durchaus mal gönnen kann.

Archiv der Schaulust - Beschleunigung des Blicks

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Das Filmarchiv Austria lädt ein, die ersten Jahre des Kinos zu erforschen und weckt dabei nostalgische Gefühle von "früher".

Die Migrantigen – Grantln mit Herz

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"Die Migrantigen". Heiße Themen mit Komödien aufzugreifen, ja das hat oft etwas Verlockendes. Wenn auch häufig der zugrundeliegende Umstand leider eher als Mittel zum Zweck verwendet wird, um Witze zu machen. Für seichte "Comedy". Hier ist das nicht passiert, denn die lustigsten Passagen im Film sind häufig die, die brutal ehrlich sind, in ihrer Darstellung von Vorurteilen und minutiös geplanter Situationskomik.

Frischluftvergnügen: Wiener Open Air Kinos

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Es ist Sommer, diesen Fakt kann man nicht mehr und wollen wir auch gar nicht leugnen. Endlich Zeit für all die herrlichen Freizeitaktivitäten in der Natur und an der frischen Luft! Wer nicht selber Entertainer sein mag, sondern einfach gerne abends bespaßt wird, hat sicherlich große Freude an den zahlreichen Open Air Kinos in Wien. Hier flimmern regelmäßig alte Filme, spannende Dokumentationen und preisgekrönte, internationale Produktionen über die Leinwand.

Fritz Langs Dr. Mabuse: Was Stummfilm besser kann als Netflix

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Vor 95 Jahren schaffte der österreichisch-deutsche Regisseur Fritz Lang mit dem Stummfilm "Dr. Mabuse" den Durchbruch. Das düstere Meisterwerk fasziniert noch heute und zeigt: Es ist Zeit für eine Rückkehr der goldenen Ära des Films.

Berlin bei Tod und Nacht

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Bevor Marvin Kren 2013 mit "Blutgletscher" Mutanten in die Alpen los ließ, verwüstete er 2010 in "Rammbock" mit einer Horde Untoter die schöne Bundeshauptstadt Deutschlands.

Exploitation Made in Austria

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Lange bevor wir mit "In Drei Tagen Bist Du Tot" einen gewagteren Suspense-Thriller präsentiert bekommen hatten, wurde es bereits 1966 einem scheinbaren Alpenschönling zu wenig, immer nur der Schmalspur-Romeo der Berge zu sein. Die italienisch-deutsche Produktion "Der Mörder Mit Dem Seidenschal" aus der Feder des österreichischen Schauspielers Adrian Hoven schockierte das nichtsahnende Publikum und sollte für den Regiedebütanten nur der Auftakt für eine ganze Reihe merkwürdiger Filme sein.

Das Leben hinter der Oper

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"Secondo Me" klingt eigentlich nach Doppelleben. Tatsächlich zeigt Pavel Cuzuioc aber eher das Leben dreier Opergardarobierre hinter den Fassaden ihrer altehrwürdigen Häuser. Eine Ankündigung zum Filmstart.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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