FILM

Ich seh, ich seh

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Im Horrordrama/Kammerspiel "Ich seh ich seh" (2014) von Veronika Franz und Severin Fiala geben sich die Urgesteine des Horrors, Paranoia und Isolation, ein fröhliches Stelldichein, wobei kein Stein auf dem anderen gelassen wird und Erwartungshaltungen beinahe routinemäßig vorgeführt werden.

Ein echter Wiener geht nicht unter - Mundls Menschlichkeit

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"Mei Bier is ned Deppat", wer hat diesen Satz noch nicht, ob des Empfangs eines Hopfengetränks, lauthals in eine feuchtfröhliche Runde ausgerufen? Doch so einprägsam der Charme des hier dargestellten Proletariats und Wiener Grantelns auch ist, geht es bei der Dokumentation des Lebens der Familie "Sackbauer" und dessen scheinbaren Oberhaupts Edmund, um einiges mehr, als nur seichte Unterhaltung von oben herab.

Wie würde es klingen, wenn er fällt?

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Der Elitekletterer Alex Honnold erklimmt die schwierigsten Felswände ohne Seil und ohne Sicherung. Ein falscher Tritt, ein misslungener Griff, und er stürzt hunderte Meter in die Tiefe. Sein enger Freund, Dokumentarfilmer Jimmy Chin, hat ihn während seines bisher waghalsigsten Vorhabens, der Bezwingung des imposanten El Capitan, begleitet. Mit "Free Solo" gelingt ihm ein visuell atemberaubender und aufwühlender Film über Freundschaft, Angst und Freiheit.

Filmfestivals 2019: Soll- und Ist-Zustand

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Filmfestivals kommen und gehen, wobei nicht immer klar nachvollziehbar ist, wer weshalb wie viele Förderungen erhält. Der Asphaltdschungel der Festivalsaison ist ein hartes Pflaster.

Hagazussa – Der Hexenfluch

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Die deutsch/österreichische Koproduktion vom Wiener Regisseur Lukas Feigelfeld flog bei mir komplett unters Radar. Ein Fehler, wie ich letzten Monat erst feststellte, denn da habe ich einen würdigen Themencousin vom großartigen "The VVITCH" verpasst. Im Folgenden über den Film "Hagazussa".

Homage an MA2412

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Wer kennt sie nicht? Breitfuß, Weber, Knackal und den Weihnachtsmann. Sie waren – nein, sie sind Kult und diesem möchte ich nun huldigen.

Österreichische Moralpredigt kurz vorm Fall der Demokratie

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Wien, der Sündenpfuhl, wo "ma ka deitsches Wort mer in da U-Bahn heart"; Wien, das verhasste Pflaster der Kommunisten und anonymen Großstädter, der Weltenbürger und damit Landesverräter. All diese "Volks"- und "Vaterlandsneurosen" kann man sich beim Ansehen des Films "Die kleine Veronika" angenehm bestätigen lassen. So wohlig Angst und Bange wurde einem schon lange nicht mehr gemacht.

Die Lust am Aufbegehren

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Female Pleasure. Da kommen Gedanken an guten Sex und offenen Umgang mit Körpern auf. Vielleicht eine andere Art von Aufklärungsfilm, der zeigt, was alles möglich ist. Starke Frauen vorstellt, eventuell einen Fokus auf selbstbestimmte Selbstermächtigung setzt. Der Ansatz von "#FemalePleasure" ist ein bisschen ein anderer. Barbara Miller setzt als Regisseurin zwar einen Fokus auf starke Frauen und sexuelle Selbstermächtigung, Genuss spielt dabei aber eine geringere Rolle als erwartet.

Die Redaktion freut sich auf: Filme 2019

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Wir von der etc.-Redaktion sind inzwischen alle voll im neuen Jahr angekommen und wollen euch ein wenig Einblick geben, auf welche Filme wir uns 2019 alle besonders freuen. Hier ist wohl für jeden etwas dabei!

Weihnachtsgrausen 2018

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Die Filmliste für die, deren Feiertage noch nicht Horror genug sind. Merry Christmas!

Ist das eine Art Witz oder sowas?

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 Frech, witzig und voller Klischees ist der neue österreichische Film "Womit haben wir das verdient?". Eine Geschichte voller Aktualität und guten Dialogen, die auf jeden Fall sehenswert ist.

B-Movies: Die zweite Reihe des Films

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B-Movies, die talentierten, aber leider auch großteils ignorierten und verkannten Cousins der Blockbuster und A-Liga fristen oftmals ein undankbares Erinnerungsdasein im kollektiv-kulturellen Gedächtnis als Trash oder Mangelware, sind jedoch weit mehr als nur die "matschigen Birnen", die "Melonen mit dem Depscher" der Traumfabriken.

Dia de los Muertos – Das Farbenfeuerwerk in Bild und Ton

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Halloween und Allerheiligen sind vorbei, die Lichter in den Kürbissen erloschen und es stellt sich Katerstimmung ein, wie nach dem Erwachen aus einem wunderschönen Traum. Doch nach Halloween ist nicht nur vor Halloween, sondern auch der "Dia de los Muertos", der am letzten Freitag stattfand!

Die Krise der Filmmusik

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"One thing that I do ask myself when I'm in the creative process is, 'Does the world need this?'" lautet ein Zitat des Komponisten John Zorn. In vielen Bereichen der Populärmusik scheint sich diese Frage niemand mehr zu stellen. In der Filmmusik ist es leider nicht anders.

Gut - Besser - Slasher.

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Vom 20. bis 30. September 2018 ging das 9. "/Slash Festival des fantastischen Films" über die Bühne und es gab dank eines abwechslungsreichen und üppigen Filmprogramms einiges zu berichten.

Werk ohne Autor

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Emotional aufreibend, verletzend ehrlich und so brutal, wie nur das Leben selbst sein kann. Das ist Florian Henckel von Donnersmarcks neuer Film "Werk ohne Autor". Mit brillanter schauspielerischer Leistung machen Tom Schilling, Sebastian Koch und Paula Beer Geschichte greifbar und zeigen, was Menschen einander antun können.

Kurzfilm: Ein Gedicht auf der Leinwand

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Nur 4 Minuten und schon ein Film? Kurzfilme sind im Kommen, und das völlig zu Recht. Experimentierfreudige und raffinierte junge FilmemacherInnen loten hier die Grenzen des Bewegtbildes aus, und erreichen so oft in Kürze ein Level an Intensität und Emotion, das unter die Haut geht. Hier findest du ein paar unserer Highlights!     

Houston, wir sind ein Problem...

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... oder: Warum Originalfassungen beim Film so wichtig sind. Christopher Gajsek über die Problematik von Synchronisierung in der Kinowelt.

Madame Aurora und der Duft von Frühling

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Während letzte Woche Dienstag um etwa halb sieben Ortszeit alle Menschen in Wien den sintflutartigen Regenmassen zu entkommen versuchten und schlussendlich wie nasse Hunde gerochen haben, war ich zum ersten Mal alleine im Kino – was ich nur wärmstens empfehlen kann. Vom Regengerangel habe ich nichts mitbekommen.

Romeo, Julia und diese Kratts

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Redakteur Christopher Gajsek war beim Eröffnungsfilm des LET'S CEE Film Festivals dabei. Rainer Sarnets "November" ist eine polnisch-estnisch-niederländische, multinationale und auch transnationale Produktion der Sonderklasse: Die schwarz-weißen Bilder des Films schwanken stets zwischen Melancholie, die niemals endgültig deprimierend ist, und einem gewissen Hauch von Zauber, der jedoch niemals kitschig oder naiv wirkt.

LET'S CEE geht in die sechste Runde

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Vom 13. bis 22. April werden unsere Cineasten-Herzen höher schlagen. Unsere heimischen Kinoleinwände werden wieder mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus Zentral- und Osteuropa, sowie der Kaukasus-Region und der Türkei bespielt. Das LET'S CEE Film Festival geht in die nächste Runde und betitelt ihr diesjähriges Motto mit "Gefährlich gute Filme".

Vor uns das Meer

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Das offene Meer als Ort, der Abenteurer gebiert. "Vor uns das Meer" beschreibt Donald Crowhursts Heldenreise, die er 1968 antrat um sich selbst einen Namen zu machen. Als erster oder schnellster Mensch wollte er dazu alleine, ohne Zwischenstopp, die Welt umsegeln, doch alles kam anders.

Mord auf X-JAM

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"Die letzte Party deines Lebens" ist ein österreichischer Film, der am 22. März 2018 seine Premiere feierte. Ein Film, der eine Mischung zeigt, die hierzulande so noch nicht gedreht wurde: eine Mischung aus Party- und Horrorfilm, die auch viele Thriller-Elemente enthält. Unsere Redakteurin Nadja Schloißnig war zur Premiere eingeladen und berichtet uns von ihren Eindrücken.

Der Tod im Film

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Es gibt viele Filme über die letzten Dinge, über den Tod, das Töten und Getötetwerden. Sterben fasziniert die Menschheit seit sie ihrer selbst bewusst wurde. Deshalb wundert es auch kaum, dass auch die Personifizierung des Todes in verschiedensten Inkarnationen im Film auftaucht.

Conrad Veidt – Ein Mann, der lachte

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Er war ein willenloser Zombie, die Vorlage für den Joker, ein getriebener Pianist, ein gewissenloser Nazi-Offizier und ein Kämpfer gegen Antisemitismus vor und jenseits der Kamera. Conrad Veidt war einer der wichtigsten Schauspieler des zwanzigsten Jahrhunderts. Das Metro Kinokulturhaus widmet ihm nun eine umfassende Retrospektive.

Der Herr Karl – Gestern, Heute und Morgen

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Den meisten ÖsterreicherInnen dürfte Helmut Qualtingers "Granteln for one" ein Begriff sein, und dennoch: Seine Aktualität und Brisanz werden zu wenig beachtet. Das findet jedenfalls Christopher Gajsek, der aus diesem Grund den Film "Der Herr Karl" aus dem Regal holt, um die verstaubte DVD-Hülle abzuklopfen und die ganze Misere in all seiner raunzigen Wiener Glorie erneut zu zelebrieren. Vorhang auf für den Herrn Karl, ein sich selbst hilflos ausgelieferter Feinkostladen-Gehilfe.

Weihnachts-horror. Süßer die Klingen nie klingen

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"Alle Jahre wieder", so sollte unser Redakteur Christopher diesen Artikel eröffnen. Bereits zum dritten Mal hat er sich freiwillig Weihnachtshorrorfilme angesehen, um uns darüber zu erzählen. Lest von Lady Krampus, einem creepy Elfen und noch vielem mehr.

Wie Vincent sein Ohr verlor

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Ein besonderer Mann, ein besonderer Film. Vincent van Gogh gehört zu den bekanntesten Malern, doch wer ist er? Der bereits vielgepriesene Film „Loving Vincent“, der am 29. Dezember in den österreichischen Kinos anlaufen soll, zeigt in atemberaubenden Szenen, wer hinter dem großen Namen steckt und was es über ihn zu wissen gibt, außer dass er sich ein Ohr abschnitt.

Ein Film über unerfüllte Erwartungen

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Im Zuge der Viennale hat sich unsere Redakteurin Johanna "Golden Exits" von Alex Ross Perry angesehen. Über einen Film, der keine Voraussage von Eskalation erfüllt und den Charme eines Kammerstücks innehat.

Are you down with the Clown?

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Ungefähr vor einem Jahr verfasste Chris einen Artikel über allzu erschreckende Clown-Sichtungen. Es war beunruhigend, wie ein Phänomen die Bevölkerung in Unruhe versetzen und gleichzeitig eine der besten Werbekampagnen für die neue Version von Stephen Kings "IT" sein konnte. Nach einem Screening des Horrorstreifens meint Chris nun: diese "Werbekampagne" wäre gar nicht nötig gewesen.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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