LITERATUR

Psychologischer Roman meets Wirtschaftskrimi

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In "Ein Geständnis" porträtiert Thekla Chabbi das Seelenleben einer erfolgreichen jungen Wirtschaftsanwältin, deren Existenz zunehmend aus den Fugen gerät. Das Resultat ist eine überzeugende Komposition aus Wirtschaftsthriller und einfühlsamer psychologischer Analyse. 

Ich habe geweint wie ein Baby

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 Die schönsten Bücher sind die, die einen zum Weinen bringen. Wie verrückt, diese Macht von schwarzen Strichen und Kreisen auf Papier! Dies ist eine kleine Geschichte über eine große Geschichte, die erst verschenkt wurde, und dann zu Salzwasser auf Physikstudenten-Wangen.

Weird Fiction from Austria

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Weird Fiction, Pulp, Groschenromane oder einfach Schund. Christopher Gajsek über eine Literaturgattung mit vielen Namen und über einen Autor, der unser schönes Wien zur Kulisse seiner trashig-subversiven Geschichten gemacht hat.

Der Anti-Mythos Raymond Carver

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Im Mai 2018 hätte Raymond Carver seinen 80. Geburtstag gefeiert. Der amerikanische Kurzsgeschichtenautor und Dichter, der sein literarisches Debüt mit dem Erzählband „Will You Please Be Quiet, Please?“ im Jahr 1976 gemacht hat, litt zeitlebens unter dem Joch des Alkoholismus. Nach ein paar heftigen Jahren des Trinkens ließ er 1977 endgültig davon ab, mit den Folgen der Sucht musste er jedoch jeden Tag kämpfen. Variationen seiner turbulenten Lebenserfahrungen finden sich in vielen seiner Geschichten wieder.

Unsere tägliche Dosis Monster gib uns heute

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Von Vampiren bis hin zu Aliens sind Monster unsere ständigen Begleiter. Egal ob in der Literatur oder im Film, sie sind immer wieder für eine Geschichte gut. Herbert Filser fragte sich, warum und bietet uns die Antwort in seinem Buch "Menschen brauchen Monster".

Werde glücklich – Taves Bachtalo

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„glücksmacher – e baxt romani“, so heißt die Kurzgeschichtensammlung von den Brüdern Samuel Mago und Mágó Károly, erschienen in der edition exil. Das zweisprachige Buch, größtenteils basierend auf wahren Begebenheiten, gewährt LeserInnen einen einzigartigen Blick in die Lebenswelten und Seelen ihrer Figuren.

Literaturgespräche

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Alle zwei Monate findet im Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum ein literarischer Salon statt. Unter der Leitung von Wolf Harranth wird vorgelesen, über Bücher diskutiert, Meinungen werden kundgetan und Werke analysiert. Ohne wirklich zu wissen, was dort genau auf mich zukommt, habe ich beschlossen dem beizuwohnen. Ein Erfahrungsbericht.

Inside Buch Wien 2017

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Ein paar Tage ist es her, dass die Buch Wien 2017 ihr Ende gefunden hat (8.–12. November) und auch heuer war ich wieder als Mitarbeiterin dabei. Hier ein kleiner Einblick in den Arbeitsalltag einer Buchmesse, die Herausforderungen und vor allem: den Genuss.

Gerhard Falkner: Romeo oder Julia

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Der neue Roman von Gerhard Falkner war auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, und das völlig zurecht. Die gelungene Mischung aus Kriminalroman und Beziehungsstudie folgt einem eigenwilligen Schriftsteller auf seiner Reise über Innsbruck, Moskau und Madrid bis direkt in die eigene, dunkle Vergangenheit.

Hauptsache erträgliches Sein

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1984 ist eine Jahreszahl, die literarisch eher für George Orwells Dystopie steht. Dabei ist es auch das Jahr, in dem Milan Kunderas Roman „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ erschienen ist. Doch worin liegt der Zauber dieses Buches?

Österreich für Optimisten

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Österreich für Optimisten. Geht das überhaupt? Immerhin sitzt die ganze Politik in Wien und in Wien wird ja nur gesudert. Aber ja. Heinz Fischer und Christoph Leitl haben es sich zusammen zur Aufgabe gemacht, ein bisschen positives Denken in die momentane Situation zu bringen. Denn Bücher helfen immer.

Damals wie heute

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Als Kind liebte ich Erich Kästners Bücher wie „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“ oder „Der 35. Mai“. Als erwachsener Mensch entdecke ich sein umfangreiches und spannendes Werk auf ein Neues und bin begeistert davon, wie er auch für ‘ältere’ oder ‘erwachsenere’ Menschen einfach und klar zu erzählen und fesseln weiß.

Ein Körperrelikt, das durch Mark und Bein geht

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Kennt ihr Filme, die man nach erstmaligem Ansehen sofort wieder von vorne beginnen möchte? So in etwa ging es mir bei der Lektüre von Markus Mittmansgrubers Debütroman „Verwüstung der Zellen“, welcher mit einer Wortgewalt eine „körper-maschine“ antreibt, die den Leser auf spannende und beunruhigende Weise packt und nicht mehr loslässt.

Fünf Menschen und die Bücher, die sie lieben

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Hast du auch so ein Buch, das dich nicht loslässt? Wir haben fünf Menschen nach den Werken gefragt, die ihnen in Erinnerung geblieben sind, vom Schüler zum Uniprofessor, vom brillant-bösen Krimi zur feinen österreichischen Gesellschaftssatire.

Der Herzschlag Berlins

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Kunst, Musik, Kreativität und die Start-up Mentalität prägen unser Bild von Berlin. Doch was hat Berlin geprägt? "Berlin Heartbeats" geht genau der Frage mit Erinnerungen an die Zeit nach dem Mauerfall nach.

TddL 2017 - Ein Fest der Extremtemperaturen

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"und hat man manchmal das gefühl, dass mit der temperatur, der steigenden, auch so ein schweigen zwischen menschen schlimmer wird" (Auszug aus dem Bachmannpreis-Gewinnertext von Ferdinand Schmalz). Glücklicherweise wurde trotz hohen Temperaturen bei den heurigen Tagen der deutschsprachigen Literatur nicht allzu viel geschwiegen, im Gegenteil: es wurde vorgetragen, erzählt, performed und – wie es sich gehört für das Klagenfurter Wettlesen – oft hitzig diskutiert.

Märchen von einer, die ausziehen musste

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Ad infinitum. Mit diesen Worten schließt sich in Elfriede Kerns neuem Roman "Das Nesselhemd" ein Kreis voller Anläufe, Blockaden, Rückfälle und Aufbrüche, die die Protagonistin Meret mit zunehmend schwindenden Kraftreserven durchlebt – und vor allem: überlebt. Ein Roman, der wegen seiner Beweglichkeit in Kategorien wie Zeit und Raum die Hirnwindungen reizt.

Von Dichterdrogen und Wortmaschinen

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Schreiben und Rausch. Konzentration und Exzess. Wie beeinflussen sich diese den Körper und den Geist so einnehmenden Zustände? Die aktuelle Sonderausstellung „Im Rausch des Schreibens – Von Musil bis Bachmann“ im Literaturmuseum Wien widmet sich dieser Frage mit einem breiten Spektrum an Original-Exponaten, das literarische Tätigkeit in einer Spirale von Ekstase und Entsagung präsentiert.

Können Sie mir einen schönen depressiven Abenteuerroman empfehlen?

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Wer im Buchgeschäft diese Frage stellt, bekommt Jess Jochimsens Roman „Abschlussball“ empfohlen, so erhofft es sich jedenfalls der Autor selbst. Der erzählt etc. außerdem, warum Begräbnisse manchmal rauschende Feste sind, was Musik und Literatur unersetzbar macht, und welche Gemeinsamkeiten er mit seinem einnehmend eigenwilligen Protagonisten teilt.

Der Mensch als Gott

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Yuval Noah Harari ist Geschichteprofessor. Wer sich viel mit der (menschlichen) Vergangenheit auseinandersetzt, kommt aber eines Tages nicht mehr umhin, auch an die Zukunft zu denken. Harari hat deshalb als Fortsetzung seiner Menschheitsgeschichte Sapiens mit Homo Deus jetzt eine kurze Geschichte des Morgens geschrieben. Und obwohl man einiges lesen muss, bis man bei den dystopischen Ausuferungen landet, ist es ein umfassendes Meisterwerk voller Einblicke in die menschliche Funktionsweise.

Schreiben ist wie verliebt sein

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Ein Kunstfest lockt nach Währing. An fünf Wochenenden (22.April – 21.Mai 2017) verzaubern Musik, Literatur, Kunst und Theater die Straßen und Lokale des 18. Bezirks. Das Programm  ist so schillernd wie Bobby Slivovskys Jackett. Vergangenes Wochenende (13. und 14.Mai 2017) stand ganz im Namen der Literatur und bot Gelegenheit, gemütlich von einer Lesung zur nächsten zu schlendern.

Rap meets Reclam bei "Rapper lesen Rapper"

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Hip-Hop passt zu Dichtkunst wie Essiggurken zu Marmelade, oder? Die Lesungsreihe "Rapper lesen Rapper" im Brut beweist auf unterhaltsame Weise das Gegenteil. Also setz Lesebrille & Base-Cap auf und genieße feine Lyrik & fette Beats.

Inspiration kann alles sein

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"etc. sucht etc." geht mit Magdalena Korecka in die vierte und letzte Runde. Ihre Gedichte und Prosa sind voller Gefühl für das Leben. Sie hat nie begonnen zu schreiben, weil sie es eben schon immer tut. Sie ist Lyrikerin. Magdalena, zwei Tassen Kaffee und ich haben über Sprache, Worte, Gedanken und die Unmöglichkeit ihrer Interpretation gesprochen.

Am Wochenende war ich essen…

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Zwischen Land- und Stadtleben, zwischen "von sich geben" und tatsächlichem "miteinander reden" spielen sich die "Ultra-Shortstorys" von Sebastian Frank Turner ab. Im sympathisch exzentrischen "Phil" bei der Mariahilferstraße, gleichzeitig Buchladen und Bar/Café, habe ich ihn getroffen. Den Tisch voller Getränke, welche die kontemporäre Alternativkultur perfekt wiedergeben, haben wir ein kleines Frage-Antwort Spiel vollführt.

Wahrheit vs. Wirklichkeit

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'Die folgende Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit' oder auch 'Etwas Ähnliches hat sich in den frühen 80er-Jahren zugetragen, irgendwo an der Ostküste' - was klingt wie die Auflösung der Wahr-oder-Falsch-Geschichten bei X-Faktor, ist den meisten wahrscheinlich noch aus anderen Teilen des Alltags bekannt. Eine Unzahl an Buchcovern wird mittlerweile mit derartigen Untertiteln versehen, um auf den Wahrheitsgehalt vom Erzählten aufmerksam zu machen. Die Leserschaft soll davon angezogen werden, dass es so oder so ähnlich 'wirklich passiert' ist.

Eine beispiellose demokratische Ohrfeige

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Aus, Schluss, Basta. Alle Menschen, die sich in Zeiten wie diesen auch nur ansatzweise in Richtung Rassismus oder Fremdenhass bewegen, sollten zumindest einmal Harper Lees "To kill a Mockingbird" gelesen haben. Meint zumindest die Autorin des folgenden Artikels.

Literatur als Witzvorlage

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Bücher neigen dazu, zwischen den Buchdeckeln aus einer Ansammlung von Wörtern zu bestehen. Also zumindest bis auf Bildbände. "Literarische Cartoons" zeigen eine Mischung aus beidem.

Der Bildhauer unter den Autoren

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Mit "Der Abschweifer" legt Ernst Wünsch den dritten Teil seiner Kmetko-Romane vor. Dabei gelingt ihm eine feinfühlige Gesellschaftskritik, die sich in Abschweifungen über scheinbar Alltägliches und Allfälliges entwickelt.

They say never again

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Der 8. Mai zählt zu den wichtigsten Tagen der österreichischen Geschichte. "Wir wissen alle schon, wen wir wählen werden, deshalb sind wir auch hier." Starke Einstiegsworte zu einer Diskussion über "Mein Kampf" gab es am Sonntag im Volkstheater zu hören.

Österreich geht unter

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Rechtsruck, Polizeistaat, Zwangsarbeit, Homphobie und Ausländerhass. Klingt bekannt? Was einmal war und nie mehr sein soll, erzählt Klaus Oppitz jetzt in seiner neuen Dystopie Landuntergang. Auf überraschende unterhaltsame Art.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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