NOCH MEHR KULTUR

Morbide Museen

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Bei der "Langen Nacht der Museen", die für mich schon Traditionscharakter hat, habe ich dieses Jahr wieder einige meiner Lieblingsmuseen besucht und wer mich kennt, der weiß, dass deren Schwerpunkte alles andere als herkömmlich sind. Hauptsache morbid!

Von Immunisierung bei Geschmacks-Urteilen

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Wie oft hört man in der Kunstrezeption Redewendungen wie "Geschmäcker sind verschieden", "Das ist nunmal meine Meinung" und auch "So ist halt mein Geschmack". Damit verfolgt man letztendlich eine Selbstimmunisierung gegen außenstehende Kritik und unterbindet rationale Einwände gegen die eigene Meinung.

Neu hier - Instagram, ich komme!

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Unser Redakteur Chris Gajsek und seine ersten Gehversuche im Instagram-Universum.

Seestadt ist, wenn man trotzdem lacht.

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Wenn man in die U2 in Richtung Seestadt steigt, so bemerkt man, wie nach und nach die Häuser kleiner und seltener werden, bis man, weit in der Ferne, den "Kranensee" und seine Bauprojekte sehen kann. Wo steht die Seestadt jetzt eigentlich, abgesehen vom geografischen Standtort, der ja bekannt und namensgebend ist?

etc. goes Sommerpause

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Nach einem wunderschönen ersten Halbjahr 2018 verabschiedet sich die etc.-Redaktion in eine knackige Sommerpause. Wir halten euch auf Social Media aber natürlich auf dem Laufenden. Mit unseren Berichten über Kunst und Kultur geht es ab Mitte August weiter!

Kaffeehauskultur heute

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Wien ist für vieles bekannt: Klassische Musik, die Wiener Küche, die Architektur und natürlich dafür, die lebenswerteste Stadt der Welt zu sein. Doch noch etwas anderes macht Wien zu etwas Besonderem: Seine Kaffeehäuser und die damit verbundene Kultur.

Das Excitement rund um die Maker-Bewegung

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Was "Maker" sind, ist eigentlich schwer zu definieren, da so viele unterschiedliche Sparten dieser Bewegung existieren wie "Maker" selbst. Jedoch gibt es einen Aspekt, der sie alle verbindet: "Geht nicht – gibt's (fast) nicht." Was ich nicht kann, lerne ich, was nicht geht, wird zum Funktionieren gebracht. Der Gedanke des gemeinsamen Lernens (vor allem durch Fehler), Verbesserns und des Teilens von Wissen, ohne finanzielle Grenzen, ist das, was "Maker" antreibt.

Falsche Vorstellungen

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Es ist Ramadan. Seit ich Deutschkurse für Asylanten unterrichte, weiß ich, wann hohe muslimische Feiertage sind oder eben wann man dreißig Tage lang fastet. Einer meiner Schüler hat mich zu sich und seiner Familie eingeladen, um mit ihnen an einem Abend das Fasten zu brechen. Weil man im Ramadan seine Freunde zu sich nach Hause einlädt.

Über Taschen und Emanzipation

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Geht man durch die Stadt, fällt einem auf, wie unbeschwert Männer und wie leicht gebeugt Frauen gehen. In ihren Handtaschen schleppen sie ihr halbes Leben mit sich, von der überproportionalen Geldbörse, über Handy, Sonnenbrille, Lippenstift, Handcreme etc. wird alles jeden Tag mitgetragen und trägt so nicht wirklich zu einem unbeschwerten Gang bei. Was hat es aber auf sich mit diesen riesigen Taschen und wieso sind die meisten Hosentaschen in Frauenhosen dafür inexistent?

Hals- und Herzbruch.

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Ein gebrochenes Herz ist sowohl eine schmerzvolle, private Angelegenheit, als auch eine soziökonomische Beobachtung einer der häufigsten Gründe für Leid überall auf der Welt, die gleichzeitig ständig unterschätzt wird. Christopher Gajsek darüber, wie man mit Kränkung umgehen kann.

Oasen der Stadt

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Wien hat einiges zu bieten: großartige Theater, Museen, Lesungen, Kabaretts und viele weitere kulturelle Vergnügungen. Aber auch den Parks und Wanderwegen sollte man Beachtung schenken!

Schatzkammer des Wissens

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Die Österreichische Nationalbibliothek feiert 2018 ihr 650-jähriges Jubiläum. Unsere Redakteurin Nadja Schloißnig hat sich deshalb aufgemacht und die Ausstellung "Schatzkammer des Wissens" im wunderschönen Prunksaal der Nationalbibliothek besucht und berichtet uns davon!

Mit Haut und Haar

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Seit Jahrhunderten kultivieren wir unsere Körper. Wir entfernen unliebsame Haare, locken oder Flechten jene am Kopf, je nachdem wie es die Mode gerade vorschreibt, und tragen unsere Kriegsbemalung auf, um dem Alltag entgegenzutreten. Das Wien Museum widmet durch "Mit Haut und Haar" der geschichtlichen Evolution der Schönheit eine ganze Ausstellung.

ESS(STÖRUNG)EN

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Laut ICD-10 ist die ständige emotionale und gedankliche Beschäftigung mit Essen Anzeichen für eine Essstörung. Wie haben wir es geschafft, die wunderbarste Nebensache der Welt so zu einem Hauptthema werden zu lassen, obwohl sich die meisten von uns keine Sorgen mehr um die Beschaffung des Essens machen müssen?

Kunst braucht Zeit. Und leben auch.

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Yay, die Google-App-Entwickler zeigen uns, wie man zu einem ausgeglichenen, gebildeten und rundherum-glücklichen Menschen wird! Hier lernst du, wie du deine Zeit effizient nutzt, und dabei völlig vergisst zu leben.

Feminismus mit Humor

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Heute eine Frau zu sein ist oft nicht einfach. Hohe Ansprüche, Emanzipation, Feminismus, manchmal aber trotzdem einfach Frau sein wollen. Viele dieser Probleme sind winzig, aber alltäglich und in Summe auch schon mal eine Herausforderung für moderne Frauen. Dennoch fühlt man sich damit leicht einmal alleine. Doch genau dafür gibt es Abhilfe: The Guilty Feminist.

Der Krieg der Sprache

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Der bedenkliche Begriff "Gutmensch" geistert im deutschsprachigen Raum nicht erst seit der Ära Haider herum und international ist spätestens seit der Gamergate-Affäre der Begriff "Social Justice Warrior", kurz "SJW", auf internationaler Ebene aufgetaucht. Beide Begriffe beschreiben ähnliche Konzepte und haben ähnliche Mitte-rechts- bis Rechts-außen-Ursprünge.

Christos anesti! – Alithos anesti!

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Die griechisch-orthodoxe Gemeinschaft berechnet Ostern nicht nach dem gregorianischen Kalender, so wie wir, sondern nach dem julianischen. Deswegen kann man Ostern theoretisch zwei Mal im Jahr feiern, wie ich es heuer bei der Familie meines Schwagers in Deutschland gemacht habe. Nur strenger: ohne Osterhasen und ohne Ostereiersuche, aber mit mehr Essen.

Soziale Medien und Einsamkeit

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Die Sucht nach sozialen Netzwerken ist in der heutigen Gesellschaft eine bekannte Ausprägung des jugendlichen Alltags. Als Katalysator negativer Selbstwertprobleme wie dem Gefühl der Wertlosigkeit und der Einsamkeit ist das Konzept sozialer Medien fest eingebunden in den Kapitalismus und schränkt das freizeitliche, private Leben ein.

Ein Käfig voller Narren

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Vom Hören kennt ihn fast jeder Student und jede Studentin – den Narrenturm, umgeben von Hörsälen liegt er am Rande des Universitätscampus. Sein Name erinnert noch daran, dass auf diesem Gelände, wo heutzutage tausende StudentInnen lernen, vor gar nicht allzu langer Zeit ein Krankenhaus gewesen ist.

In Zahlen gekleidet

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Alles will heutzutage bewertet werden, vorzugsweise mit Zahlen zwischen eins und zehn. Egal, ob es Filme, seine eigenen Stärken und Schwächen oder Menschen sind, auf die man in Gesellschaft seiner Freunde ein Auge geworfen hat. "Boah, da läuft mindestens eine Neun!" Eine Besinnung auf solche Situationen.

Willkommen in der Slam WG

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Monatlich findet die Lesebühne Sinn & Seife statt, eine Poetry Soap bestehend aus sieben Personen und einem Gast. Präsentiert wird ein Abend voller Poesie, Politik, Selbstdarstellung und Religion, und das in einem Format, wie es besser nicht sein könnte. Ein guter Abend zum Entspannen, Nachdenken und zum Trainieren der Lachmuskeln. Unsere Autorin Nadja Schloißnig war diesmal mit dabei.

Oleg Soulimenko: Swimming Pool

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Am 14. Januar lud das Brut zur Uraufführung von "Swimming Pool" ins nächtliche Jögerbad ein: Die auf drei Etagen zur Aufführung gebrachte Performance-Choreographie des russischen Künstlers Oleg Soulimenko lud zur Übung ein, nicht alles sofort verstehen und mit Sinn aufladen zu wollen, sondern zu erforschen, zuzuhören und -zuschauen und sich dem atmosphärischen Performancesog, der Wärme und der nahezu hypnotischen Wasseroberfläche auszusetzen und hinzugeben.

Überwachungskameras und der Inszenierungsbegriff

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Innerhalb eines Kurses an der Universität Wien zu der Mise en Scène, Montage und Decoupage fing eine Diskussion darüber an, ob denn Aufnahmen von Überwachungskameras nicht auch Inszenierungen seien. Diese Begriffsbenutzung weist jedoch auf einige Probleme hin.

Die Rückkehr der Brettspiele.

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An die Würfel, fertig, los! Da sich Brettspiele nicht nur ungebrochener Beliebtheit erfreuen, sondern direkt eine Art Renaissance erleben, scheint es sinnvoll, auch Bereiche wie die analoge Spielerei als Aspekt von moderner Kultur zu betrachten.

Gift Guide: Kultur in Wien

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Noch knapp über zwei Wochen, um Geschenke für unsere Lieben zu finden. Wir haben eine Liste an Workshops, Führungen und anderen Indoor- & Outdoor-Aktivitäten zusammengestellt, die sich perfekt als originelle Weihnachtsgeschenke eignen. (Da ist sogar für schwer zu beschenkende Mamas und Papas was dabei)!

Vienna Comic Con 2017: etc. goes Popkultur

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Insgesamt 60 Stargäste, 58 Stunden Programm, über 300 Aussteller und Clubs, unzählige Wettbewerbe und sogar erstmals ein eigenes Craft Bier. Die VIECC Vienna Comic Con (VIECC), die am 18. und 19. November in der Messe Wien stattfand, konnte dank einem ungeheuer ausgiebigen Programm einen neuen Besucherrekord von exakt 24.753 Fans der Popkultur verzeichnen. Ich war mittendrin.

Videospiel-Kultur?

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Videospiele sind längst nicht mehr ein Nischenprodukt für eine in sich geschlossene Subkultur, sondern haben sowohl die Gefilde der Populärkultur, als auch der Geisteswissenschaften erobert und werden in absehbarer Zeit auch nicht mehr von der Bildfläche heimischer Computer und mit Spielkonsolen verbundener Fernseher verschwinden.

Die Positionen der FPÖ – Eine Kritik

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Trotz der offensichtlichen Schwierigkeiten und Konsequenzen des politischen Bildes, welches die FPÖ ausdrückt, hat die Partei einen Wahlerfolg gefeiert. Die Widersprüche findet man in den Positionen wieder, sobald man ihre Prämissen weiterdenkt. Eine kurze Gedankensammlung an Problemen, die aus den Formulierungen der FPÖ folgen.

There are no ugly women, only lazy ones

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Die meisten kennen den Namen Helena Rubinstein als ein Synonym für Cremes, Schminke und Schönheitssalons. Wirkliche Gedanken darüber, dass hinter dieser Marke und, daraus folgend, diesem riesigen weltweit agierenden Konzern eine Frau gesteckt haben muss, habe ich mir nie gemacht. Bis ich im Jüdischen Museum am Judenplatz die aktuelle Ausstellung über Madame Rubinstein besucht habe.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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