THEATER

Theater gegen die Einsamkeit: Martin Gruber im Gespräch

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Das aktionstheater ensemble wird bald 30, doch bevor die Korken knallen, gibt es noch ein ganz besonderes Theater-Projekt seines Gründers Martin Gruber im WERK X: Vom 15.–18. November werden Stücke der letzten Jahre neu interpretiert in „Vier Stücke gegen die Einsamkeit“ aufgeführt. Was der Regisseur darüber und über 30 Jahre “Arbeit am Moment” verrät, erfährt ihr hier.

Politik als Kabarett?

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Parlamentsdebatten, Diskussionssendungen, Fernsehinterviews. Irgendwann denkt der Zuseher und die Zuseherin sich gar, dass Politik wohl nicht mehr allzu sinnvoll ist. Die Sätze wiederholen sich, die Inhalte scheinen immer weniger statt mehr zu werden. Doch mit ein bisschen Glück kommt der eine Moment, der zumindest für ein bisschen Versöhnung mit der Politik sorgt. Denn Politiker sind auch nur Menschen und manchmal kommt dabei einiges an Situationskomik heraus.

Geht ins Theater, ihr jungen Leute!

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Das Theater. Ein Ort, an dem man verzaubert wird. Die Samtsessel, die Deckenbemalung und das elegante, in die Jahre gekommene Publikum führen zu einem Gefühl des Hochmuts. Doch dann der Fall, denn an einen Platz mit richtig guter Sicht kommt man nicht unter 50€. Für die meisten jungen Menschen nicht erschwinglich. Jetzt kommt die gute Nachricht: die Theater haben für ihr junges Publikum mittlerweile Aktionen geschaffen, die wir euch vorstellen möchten. Also: geht ins Theater!

Nieder mit dem Patriarchat (?)

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Fünf Wochen vor der #MeToo-Debatte und ihren damaligen Auslösern hatte Martin Gruber die Idee zu seinem neuen Stück und formulierte zum ersten Mal das Sujet von "Die wunderbare Zerstörung des Mannes. Bestandsaufnahme einer Verstörung": die Zerstörung des derzeitigen Systems, dargestellt durch die intimsten Gedanken der sechs Darsteller. Ein Gespräch mit dem wunderbaren Martin Gruber.

David Bowies LAZARUS im Volkstheater

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Thomas Jerome Newton, der Mann, der auf die Erde fiel, betrinkt sich mit Gin, während sein Geist einen Drahtseilakt zwischen den Realitäten aus zwei Universen betreibt. Da scheint es ganz schön verrückt, auf Hoffnung zu setzen.

Freiwilliges Training der Bauchmuskeln

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Sowohl das Theater als auch das Improvisationstheater haben in Wien eine lange Tradition. Einmal monatlich kann man im TAG den SchauspielerInnen auf der Bühne beim Theatersport (so lautet der Fachbegriff für diese Art von Improvisationstheater) zu sehen, sich vor lauter Lachen den Bauch halten und die Tränen aus den Augenwinkeln wischen.

Des Körpers Feinde und neue Allianzen

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Derzeit ist im Schauspielhaus Wien das Stück "Ein Körper für jetzt und heute" zu sehen, das mit einer erstaunlichen Stimmenvielfalt von einem Aggregatzustand in den nächsten hastet. Ein bewegter Theaterabend ist garantiert!

Geerbte Geschichte?

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Kürzlich fand im Off Theater eine Vorstellung besonderer Art statt. Unicorn Art präsentiere unter der Leitung von Nadja Puttner das Tanztheaterstück "Hiraeth - I carry someone else's memory", das die Folgen des Zweiten Weltkrieges auf eine etwas andere Art aufarbeitet.

One, two, three, four – Von der alten in die neue Bewegung

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Im WERK X wird das Publikum noch bis 24. Jänner bei "Swing: Dance to the Right" dazu eingeladen, einen schwungvollen Trip mit Stationen in Hallstatt, Wien und auf dem Südpol zu machen. Das folgenschwere Gepäck an Worten wird dabei nach und nach entladen, bis ein Funken Emotion übrigbleibt.

Puppenspiel und Gesang am Volkstheater

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Zur Zeit findet im Volkstheater ein Liederabend der besonderen Art statt. Unter der Regie von Nikolaus Habjan und mit der Musicbanda Franui werden die Lieder Georg Kreislers neu interpretiert und auf die Bühne gebracht. Schauspieler und Puppen tanzen, singen und sprechen Seite an Seite und bereiten so dem Publikum einen makaberen, lustigen und derben Abend unter dem Titel "Wien ohne Wiener".

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt

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Im Off Theater in der Kirchengasse kann man Loulou Omer auf der Bühne dabei zu sehen, wie sie über ihr künstlerisches Schaffen reflektiert und das Publikum daran teilhaben lässt. In einem Mix aus Deutsch, Englisch, Französisch und Hebräisch begleitet man die Künstlerin in der Performance "Hinsichtlich der Frage" in dem Prozess der Wesensfindung ihrer Arbeit. Noch am 5. und 7.12. in der White Box zu sehen.

Eine zerrissene Dystopie – Doppelplusungut

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Derzeit gibt es die Bühnenfassung des Dystopie-Romans "1984" von George Orwell unter der Regie von Hermann Schmidt-Rahmer zu sehen. Als effektüberladen und wenig raffiniert stellte sich die Premiere im Volkstheater heraus. Einige lichte Momente gab es dann doch in weißen Kostümen und Glitzerschlapfen.

Trotz Glauben: ICH HAB DIE LIEBE GESEH’N

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"Ich glaube" von Martin Gruber und dem aktionstheater ensemble, das noch bis 14.10. im WERK X spielt, fesselt und befreit das Publikum abwechselnd, während die Grenzen von religiösen Zwischenmenschlichkeiten beleuchtet, aufgebrochen und übertreten werden.

Von untoten Kronprinzen und weißen Hirschen

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"Alle wollen's immer nur erlöst werden." So weit hat er ja Recht, der gute Kronprinz. Tot ist er halt und von Manuel Rubey gespielt, aber das heißt nicht, dass es nicht stimmt. Die Erkenntnis ist nur eine von sehr vielen, sehr wahren Aussagen, die in "Mayerling" für Erheiterung sorgen. Allesamt entstammen sie der Feder von Ernst Molden und seit neuestem sind sie auch im Rabenhof zu hören und zu sehen.

Ein Sommernachtstraum geschaffen für jede Jahreszeit

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Selten passiert es und doch kommt es vor: Das Burgtheater musste die für den 06.09.2017 angesetzte Premiere vom Sommernachtstraum verschieben.  Eine unangenehme Sache, doch der Regisseur Leander Haußmann nahm es gelassen, obwohl sein Stück die Saison-Eröffnung für das Haupthaus darstellt.

What you see is what you get. Isn't it?

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Das Motiv der Frau, die sich als Mann verkleidet, um in der patriarchalen Welt voranzukommen oder nur zu bestehen, ist in Hollywood wie auch im klassischen Literaturkanon ein weit verbreitetes und besonders spannendes. Dass es in dem Stück "Shakespeare in Love" eher auf die leichte Schulter genommen wird, war nicht allzu überraschend. Positiv überrascht haben mich jedoch die freien und selbstverständlichen Geschlechterbeziehungen, die im krassen Kontrast zu Elisabethinischen Moralvorstellungen stehen.

Hinter den Kulissen am Max Reinhardt Seminar mit Schauspielstudentin Marlene Hauser

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Die 21-jährige Marlene Hauser studiert seit knapp zwei Jahren am Max Reinhardt Seminar, einer der renommiertesten Schauspielschulen im deutschsprachigen Raum. Im Gespräch mit etc. erzählt sie, wie nervenaufreibend die Aufnahmeprüfung war, was sie an Josef Hader bewundert, und was das größte Missverständnis über ihren Beruf ist.

Windstärke: Windstill

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"Und immer ist Sturm" heißt das Thema des diesjährigen Nachwuchswettbewerbs im Theater Drachengasse. Zu feiern gibt es gleich doppelt: Erstens das 10-jährige Jubiläum des Bewerbs und zweitens seine Premiere vergangenen Montag, den 29.5.2017. Ein Erlebnis für stürmische und windstille Beobachter.

Wo Worte versagen, müssen Taten folgen Oder: Der gute Prinz

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All aboard! Willkommen auf der "MS Pocahontas", dem Luxus-Kreuzfahrtschiff, das über die Köpfe des Publikums in den Sträuselsälen des Theaters in der Josefstadt hinwegschwebt und es atemlos zurücklässt.

Das Beisl ist mein Tempel

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Premiere is'! 19. April 2017, Rabenhoftheater, Rabengasse 3, 1030 Wien. Gegen den zurückgekehrten Winter hilft nur eines: Wiener Schmäh und Beisl-Charme. Mit "JA, Eh! Beisl, Bier und Bachmannpreis" ist ein Geniestreich der ganz besonderen Art gelungen, verlockend wie das erste Zischen beim Öffnen einer Bierflasche.

Endlich wieder Bürgerkrieg!

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Demokratische Nacht – Du Prolet! Wie so oft zeigt sich das Werk X bei der Premiere politisch, laut und provokant. Dabei bringt Harald Posch die politische Kritik klar und deutlich rüber – und lässt niemanden übrig, der auf der politischen Bühne mit Stil agiert.

Eine Welt ohne Geld - das müsst ihr euch vorstellen

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Am 11. März hatte das Stück „Frotzler-Fragmente - eine postmonetäre Doppelconférence“ im Schauspielhaus Wien seine Uraufführung. Der Abend vereinte pointierte Gesellschafts- und Wirtschaftsanalysen mit klamaukigen Showeinlagen, schrillen Kostümen und jeder Menge Gags, Gags, Gags. Am Ende schmerzten nicht nur die Bauchmuskeln, sondern man fragte tatsächlich auch kleinlaut: Wozu eigentlich dieses Geld?

Der diskrete Charme der smarten Menschen

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Es wird zu Tisch gebeten: Allerdings erwartet den Zuschauer keine Geschmacksexplosion auf der Zunge, sondern vielmehr in den Ohren. Wann durftet ihr zuletzt stiller Teilhaber eines lustvollen und völlig entfesselten Gesprächsschwalls werden, der euch in den Bann zieht und doch zeitgleich irgendwie abstößt? "Der diskrete Charme der smarten Menschen" wurde bereits 2014 auf Salonfähigkeit geprüft und am Ende gar mit dem Nestroypreis für die beste Off-Produktion ausgezeichnet.

Was gibt's Neues im Theater?

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Im Frühling braucht man sich nicht immr auf die Sonne freuen, das ist in Wien oft vergeblich. Wir präsentieren deshalb die Theaterhighlights bis zum Sommer.

Klein Zaches - Operation Zinnober

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Das Volkstheater bringt so manche Überraschungen auf die Bühne. Diese ist definitiv eine spannende und absolut sehenswerte Version von E.T.A. Hoffmanns Erzählung.

Die Geschichten der Angie O.

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Die PerformerInnen der andcompany&Co. sind laut, direkt und nehmen kein Blatt vor den Mund. Am 2. und 3. Februar war die internationale Performancegruppe im brut Wien zu Gast und zeigte auf unweigerlich komische Art, mit welcher Selbstironie man sich Protestkulturen und dem Neoliberalismus annähern kann.

Auf Abwegen in einer tausendseitigen Textlandschaft

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"etc." war zu Besuch bei der Premiere des Stückes „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ im Werk X und hat hier seine Eindrücke schriftlich festgehalten. Kommt mit auf eine abstrakte, kuriose Begegnung mit einem sowohl Raum-Zeit- als auch Realitäts-Fiktionsgerüst, welches die Unendlichkeit an Möglichkeiten aufzeigt, ohne ersichtlichem Anfang oder Ende.

Kottan und das Puppenspektakel

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Kottan und das Puppenspektakel: ein spannendes und fesselndes Theaterstück mit Puppen und ja, für Erwachsene.

Eine Bühne voller Narren

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28 Reisetage, vier Beispielsnationalitäten, der Konflikt der Geschlechter und unterschiedlicher Charaktere. "Das Narrenschiff" im Volkstheater zeigt auf der Basis von Katherine Anne Porters Roman, dass wahrscheinlich doch alle Menschen ein bisschen verrückt sind.

Niemandes Verzweiflung

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Ödön von Horvaths Werk zeichnet sich durch Gott als wiederkehrendes Motiv aus. Auch die Betrachtung des Menschen und seine Hilflosigkeit gegenüber den eigenen Emotionen und Trieben ist regelmäßig in seinen Stücken zu finden. Je nach Betrachtungsweise ist Niemand als Frühwerk noch die ausgeprägteste Version davon oder noch die ungeschliffene Rohfassung dieser Motive.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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