I See You - The XX

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Im Januar dieses Jahres kam das neue Album der melancholischen Südwestlondoner heraus, welches bei den Kritikern gewohnt sehr gut ankam und bei den Fans einen weiteren Ehrenplatz in der Musiksammlung erhielt.

Erdiger Rock aus der Post-Monarchie

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Mit "Wrench" legen Dead End Friends ein wohltuend-ungestelltes Rock-Album vor, das Spaß macht.

Evita - das Musical verpasster Chancen

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Wien hat noch immer den Ruf, eine große Musicalstadt zu sein. Die VBW sind wahrscheinlich sehr stolz darauf und probieren, das auch beizubehalten. "Evita" sollte demnach eine gute Stückwahl sein, aber ein Kassenschlager als Vorlage reicht doch nicht immer aus.

Die letzten Machos in der Stadthalle

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Wanda spielen mit dem Sexismus. Mit Inzest, mit dem "Komm her, Schatzi", das Wiener so überheblich wirken lässt. Und gleichzeitig mit einer Nonchalance, die Falco kaum besser rübergebracht hätte. Beim einzigen Wien-Konzert des Jahres haben sie das ihren Fans auch wieder gezeigt.

Amadeus 2016: Nur einer gewinnt

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Einmal im Jahr versammelt sich die heimische Musikszene im Volkstheater, um sich selbst zu feiern. Also quasi, bei der Verleihung der Amadeus Austrian Music Awards. Das Ergebnis ist selten überraschend.

Festivals vor der eigenen Haustür

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Frühling is' - wir wollen raus und unter freiem Himmel feiern! Möglichkeiten gibt es dazu genug. Wir verraten in der Übersicht auf welche Wiener Musikfestivals wir uns heuer bis inklusive Juli ganz besonders freuen.

Mirage

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"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will." Dieses Zitat von Albert Schweitzer und allerhand weitere, von verschiedenen Persönlichkeiten, wurden als Inspirationsgrundlage für das Stück "Mirage [something illusory]" herangezogen. Die Choreografin Nadja Puttner hat gemeinsam mit dem Ensemble Unicorn Arts einen getanzten Wunsch formuliert und choreografiert und das Stück an zwei Spieltagen im Off Theater präsentiert.

Die Tagespresse ist zurück

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Im ORF hat die Tagespresse-Show keine allzu lange Laufzeit gehabt, dafür ist sie jetzt mit ehrlich gesagt besserer Qualität wieder zurück im Rabenhof. Paul Kraker moderiert die Show mit erstaunlich ernstem Gesicht, die Nachrichten schwanken zwischen intelligent-humorvoll und zwischendurch ein bisschen abgedroschen, die eingespielten Videos wirken dafür besser gescripted und produziert, als die Videos in der Fernsehsendung.

Autos

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Das Stück beginnt mit düsterer Musik, chorischen Klängen und einem transparenten Vorhang, der sich sehr langsam öffnet. Künstlicher Nebel schwappt über den Bühnenrand und das Ensemble tritt auf – 3 Männer, 2 Frauen. Alle haben schwarze, bis zum Boden reichende Kleider an. Das Bühnenbild hat nur eine Farbe – Weiß. Der Boden formt eine schräge und das Licht gestaltet die Atmosphäre.

Theater gegen die Einsamkeit: Martin Gruber im Gespräch

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Das aktionstheater ensemble wird bald 30, doch bevor die Korken knallen, gibt es noch ein ganz besonderes Theater-Projekt seines Gründers Martin Gruber im WERK X: Vom 15.–18. November werden Stücke der letzten Jahre neu interpretiert in „Vier Stücke gegen die Einsamkeit“ aufgeführt. Was der Regisseur darüber und über 30 Jahre “Arbeit am Moment” verrät, erfährt ihr hier.

Politik als Kabarett?

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Parlamentsdebatten, Diskussionssendungen, Fernsehinterviews. Irgendwann denkt der Zuseher und die Zuseherin sich gar, dass Politik wohl nicht mehr allzu sinnvoll ist. Die Sätze wiederholen sich, die Inhalte scheinen immer weniger statt mehr zu werden. Doch mit ein bisschen Glück kommt der eine Moment, der zumindest für ein bisschen Versöhnung mit der Politik sorgt. Denn Politiker sind auch nur Menschen und manchmal kommt dabei einiges an Situationskomik heraus.

Geht ins Theater, ihr jungen Leute!

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Das Theater. Ein Ort, an dem man verzaubert wird. Die Samtsessel, die Deckenbemalung und das elegante, in die Jahre gekommene Publikum führen zu einem Gefühl des Hochmuts. Doch dann der Fall, denn an einen Platz mit richtig guter Sicht kommt man nicht unter 50€. Für die meisten jungen Menschen nicht erschwinglich. Jetzt kommt die gute Nachricht: die Theater haben für ihr junges Publikum mittlerweile Aktionen geschaffen, die wir euch vorstellen möchten. Also: geht ins Theater!

Nieder mit dem Patriarchat (?)

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Fünf Wochen vor der #MeToo-Debatte und ihren damaligen Auslösern hatte Martin Gruber die Idee zu seinem neuen Stück und formulierte zum ersten Mal das Sujet von "Die wunderbare Zerstörung des Mannes. Bestandsaufnahme einer Verstörung": die Zerstörung des derzeitigen Systems, dargestellt durch die intimsten Gedanken der sechs Darsteller. Ein Gespräch mit dem wunderbaren Martin Gruber.

David Bowies LAZARUS im Volkstheater

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Thomas Jerome Newton, der Mann, der auf die Erde fiel, betrinkt sich mit Gin, während sein Geist einen Drahtseilakt zwischen den Realitäten aus zwei Universen betreibt. Da scheint es ganz schön verrückt, auf Hoffnung zu setzen.

Freiwilliges Training der Bauchmuskeln

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Sowohl das Theater als auch das Improvisationstheater haben in Wien eine lange Tradition. Einmal monatlich kann man im TAG den SchauspielerInnen auf der Bühne beim Theatersport (so lautet der Fachbegriff für diese Art von Improvisationstheater) zu sehen, sich vor lauter Lachen den Bauch halten und die Tränen aus den Augenwinkeln wischen.

Des Körpers Feinde und neue Allianzen

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Derzeit ist im Schauspielhaus Wien das Stück "Ein Körper für jetzt und heute" zu sehen, das mit einer erstaunlichen Stimmenvielfalt von einem Aggregatzustand in den nächsten hastet. Ein bewegter Theaterabend ist garantiert!

Geerbte Geschichte?

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Kürzlich fand im Off Theater eine Vorstellung besonderer Art statt. Unicorn Art präsentiere unter der Leitung von Nadja Puttner das Tanztheaterstück "Hiraeth - I carry someone else's memory", das die Folgen des Zweiten Weltkrieges auf eine etwas andere Art aufarbeitet.

One, two, three, four – Von der alten in die neue Bewegung

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Im WERK X wird das Publikum noch bis 24. Jänner bei "Swing: Dance to the Right" dazu eingeladen, einen schwungvollen Trip mit Stationen in Hallstatt, Wien und auf dem Südpol zu machen. Das folgenschwere Gepäck an Worten wird dabei nach und nach entladen, bis ein Funken Emotion übrigbleibt.

Puppenspiel und Gesang am Volkstheater

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Zur Zeit findet im Volkstheater ein Liederabend der besonderen Art statt. Unter der Regie von Nikolaus Habjan und mit der Musicbanda Franui werden die Lieder Georg Kreislers neu interpretiert und auf die Bühne gebracht. Schauspieler und Puppen tanzen, singen und sprechen Seite an Seite und bereiten so dem Publikum einen makaberen, lustigen und derben Abend unter dem Titel "Wien ohne Wiener".

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt

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Im Off Theater in der Kirchengasse kann man Loulou Omer auf der Bühne dabei zu sehen, wie sie über ihr künstlerisches Schaffen reflektiert und das Publikum daran teilhaben lässt. In einem Mix aus Deutsch, Englisch, Französisch und Hebräisch begleitet man die Künstlerin in der Performance "Hinsichtlich der Frage" in dem Prozess der Wesensfindung ihrer Arbeit. Noch am 5. und 7.12. in der White Box zu sehen.

Eine zerrissene Dystopie – Doppelplusungut

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Derzeit gibt es die Bühnenfassung des Dystopie-Romans "1984" von George Orwell unter der Regie von Hermann Schmidt-Rahmer zu sehen. Als effektüberladen und wenig raffiniert stellte sich die Premiere im Volkstheater heraus. Einige lichte Momente gab es dann doch in weißen Kostümen und Glitzerschlapfen.

Trotz Glauben: ICH HAB DIE LIEBE GESEH’N

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"Ich glaube" von Martin Gruber und dem aktionstheater ensemble, das noch bis 14.10. im WERK X spielt, fesselt und befreit das Publikum abwechselnd, während die Grenzen von religiösen Zwischenmenschlichkeiten beleuchtet, aufgebrochen und übertreten werden.

Von untoten Kronprinzen und weißen Hirschen

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"Alle wollen's immer nur erlöst werden." So weit hat er ja Recht, der gute Kronprinz. Tot ist er halt und von Manuel Rubey gespielt, aber das heißt nicht, dass es nicht stimmt. Die Erkenntnis ist nur eine von sehr vielen, sehr wahren Aussagen, die in "Mayerling" für Erheiterung sorgen. Allesamt entstammen sie der Feder von Ernst Molden und seit neuestem sind sie auch im Rabenhof zu hören und zu sehen.

Ein Sommernachtstraum geschaffen für jede Jahreszeit

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Selten passiert es und doch kommt es vor: Das Burgtheater musste die für den 06.09.2017 angesetzte Premiere vom Sommernachtstraum verschieben.  Eine unangenehme Sache, doch der Regisseur Leander Haußmann nahm es gelassen, obwohl sein Stück die Saison-Eröffnung für das Haupthaus darstellt.

What you see is what you get. Isn't it?

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Das Motiv der Frau, die sich als Mann verkleidet, um in der patriarchalen Welt voranzukommen oder nur zu bestehen, ist in Hollywood wie auch im klassischen Literaturkanon ein weit verbreitetes und besonders spannendes. Dass es in dem Stück "Shakespeare in Love" eher auf die leichte Schulter genommen wird, war nicht allzu überraschend. Positiv überrascht haben mich jedoch die freien und selbstverständlichen Geschlechterbeziehungen, die im krassen Kontrast zu Elisabethinischen Moralvorstellungen stehen.

Hinter den Kulissen am Max Reinhardt Seminar mit Schauspielstudentin Marlene Hauser

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Die 21-jährige Marlene Hauser studiert seit knapp zwei Jahren am Max Reinhardt Seminar, einer der renommiertesten Schauspielschulen im deutschsprachigen Raum. Im Gespräch mit etc. erzählt sie, wie nervenaufreibend die Aufnahmeprüfung war, was sie an Josef Hader bewundert, und was das größte Missverständnis über ihren Beruf ist.

Windstärke: Windstill

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"Und immer ist Sturm" heißt das Thema des diesjährigen Nachwuchswettbewerbs im Theater Drachengasse. Zu feiern gibt es gleich doppelt: Erstens das 10-jährige Jubiläum des Bewerbs und zweitens seine Premiere vergangenen Montag, den 29.5.2017. Ein Erlebnis für stürmische und windstille Beobachter.

Wo Worte versagen, müssen Taten folgen Oder: Der gute Prinz

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All aboard! Willkommen auf der "MS Pocahontas", dem Luxus-Kreuzfahrtschiff, das über die Köpfe des Publikums in den Sträuselsälen des Theaters in der Josefstadt hinwegschwebt und es atemlos zurücklässt.

Das Beisl ist mein Tempel

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Premiere is'! 19. April 2017, Rabenhoftheater, Rabengasse 3, 1030 Wien. Gegen den zurückgekehrten Winter hilft nur eines: Wiener Schmäh und Beisl-Charme. Mit "JA, Eh! Beisl, Bier und Bachmannpreis" ist ein Geniestreich der ganz besonderen Art gelungen, verlockend wie das erste Zischen beim Öffnen einer Bierflasche.

Endlich wieder Bürgerkrieg!

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Demokratische Nacht – Du Prolet! Wie so oft zeigt sich das Werk X bei der Premiere politisch, laut und provokant. Dabei bringt Harald Posch die politische Kritik klar und deutlich rüber – und lässt niemanden übrig, der auf der politischen Bühne mit Stil agiert.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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