Attic Giant - Intimes aus Wien

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Attic Giant ist eine Wiener Band, die durch raffinierte Arrangements, intime Live-Settings und durchdachte Recordings besticht.

Die Avantgarde in der Populärmusik

 

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Der Avantgarde war schon immer der Gedanke des Fortschritts immanent. Die Populärkultur bekommt leider immer weniger von diesem Fortschritt mit. Ein kurzer Kommentar und einige Empfehlungen.

Fuzzy Rock aus Amstetten

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Warum Ziegen? Warum dieser Bandname? All das wird euch sofort beantwortet, sobald ihr euch das Erstlingswerk anhört, denn dann erschließt sich euch, dass dieser Sound in eurem Leben schlichtweg gefehlt hat. Christopher Gajsek über "Why Goats Why".

Stuart Freeman: Der perfekte Mann fürs Radio

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Eigentlich wollte er ein Jahr beim Radiosender FM4 arbeiten und die tägliche "Morning Show" moderieren, um anschließend sein restliches Leben in Australien unter der Sonne zu verbringen. Seit fast achtzehn Jahren kann man Stuart Freeman ein paar Mal die Woche in der Früh von 6 bis 10 hören und mit ihm gemeinsam aufstehen.

Klassische Musik neu erleben

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Wie jedes Jahr lud das 2012 gegründete Non-Profit Orchestra kürzlich zu ihrem Weihnachtskonzert. Das Orchester, das ausschließlich aus jungen Musikliebhabern/innen besteht, lieferte diesmal einen barocklastigen Abend. Ein Bericht zum Konzert, der Gründung des NPO und der Philosophie, die hinter dem Orchester steht.

Richard D. James. Ein Genie der elektronischen Musik

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Richard D. James, besser bekannt unter den Pseudonymen Aphex Twin, AFX, The Tuss, Caustic Window und Polygon Window, begann laut eigenen Aussagen im frühen Jugendalter (zwischen zehn und 13 Jahren), elektronische Musik zu produzieren. Die Sphären dieser prägte und prägt er bis heute noch wie kaum ein anderer. Was macht seine Musik so besonders?

Single vs. Album

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Eine kritische Betrachtung unserer Generation, die durch Streamingdienste und Dating-Apps daran gewöhnt ist, sich Dinge ganz genau auszusuchen und im schlimmsten Fall einfach weiterklickt. Wie die maßgeschneiderten Entscheidungen uns vielleicht ab und zu daran hindern etwas Neues zu entdecken oder uns die Chance nehmen, uns in das gesamte Paket zu verlieben.

Zum Einfluss orientalischer Musik auf das Abendland

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Heutzutage hört man oft, dass der Islam nicht zu Europa gehöre. Die Kultur des Morgenlandes sei zu fremd. Radikale Positionen sprechen dieser Kultur gar jeglichen fortschrittlichen Gedanken ab. Einige Aussagen sollte man nicht stehen lassen und so geht es hier um eine kurze Zusammenfassung der Musikethnologie zu diesem Thema.

Das 17-jährige Jazzwunder aus Österreich

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Vergangenen Sonntag trat der junge Pianist Jakob Zimmermann, einer der vielversprechendsten heimischen Newcomer, mit seinem Trio im Porgy & Bess beim Jazz Fest Wien auf. An diesem Abend machte Jakob aus Tirol grandios-unkonventionelle Musik, und damit (fast) die musikalischen Verbrechen von Anton wett.

Schmusechor - One Night in the Name of Love

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Am 23.6. fand im Wiener Atelier Theater das erste Solo Konzert des Schmusechors statt. "One Night in the Name of Love" - weil nomen ist ja bekanntlich omen. Es wurde zwar nicht geschmust (dafür war es im Saal dann doch einen Deut zu heiß), dafür umso mehr gesungen, geschnippt und getwerked. Besonderes Schmankerl: das vom Chor einstudierte "Schmusical". Am Ende des Konzertes will man sich zwar in einem Kübel Eiswürfel baden, jedoch auch Neologismen und Popsongs durch die Gassen singen: Es war schmu-tastisch.

Pungent Stench – Death Metal aus der morbiden Metropole

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Es war 2006, Donauinselfest, und zwei Bands dominierten das Line-up. Es waren Eisregen und Pungent Stench, letztere die heimischen Death Metal Veteranen, damals noch bei dem gigantischen Metallabel "Nuclear Blast" gesigned und on top of their game. Hätten wir gewusst, dass es sich um unser letztes Konzert der Band handeln würde, hätten wir sicher nicht so schnell die Insel verlassen. Doch im Nachhinein ist man immer schlauer.

Oh, Angel. Über die feministische Interpretation eines Folk Konzertes

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Am 30.5. gastierte Angel Olsen mit Band im Wiener WUK. Warum ein Mittelfinger gen Publikum auf den ersten Blick verstörend, auf den zweiten aber legitim erscheint und Frauen in 50er Jahre Anzügen, mit Gitarren bewaffnet, ziemlich großartig sind, erfährt ihr hier.

Oskar May - Musik, die aus dem Kontext greift

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Es ist dunkel im Wiener Chelsea. Lediglich sechs weiße Lichtschwaden winden sich um die große Gestalt auf der Bühne. Oskar May, der diesen samstäglichen Konzert Abend vor der Berliner Band Lea Porcelain eröffnet, greift zum Mikrofon.

A textual analysis of the troubled mind

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Farce ist Veronika König ist Farce. Ihre Musik bezeichnet sie als Fake Lofi Fuzz Pop oder manchmal auch als Pop Noise und Post-Punk. Sie will die Freiräume in Genredefinitionen und Macharten von Musik produktiv machen, irgendwo zwischen Lärm und Bubblegum-Harmonien. Ein Gespräch voller Ironie, Humor, Cloud Rap, Songarbeit und künstlerischer Intention. Weiter geht's mit unserer "etc. sucht etc."-Reihe.

I See You - The XX

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Im Januar dieses Jahres kam das neue Album der melancholischen Südwestlondoner heraus, welches bei den Kritikern gewohnt sehr gut ankam und bei den Fans einen weiteren Ehrenplatz in der Musiksammlung erhielt.

Erdiger Rock aus der Post-Monarchie

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Mit "Wrench" legen Dead End Friends ein wohltuend-ungestelltes Rock-Album vor, das Spaß macht.

Evita - das Musical verpasster Chancen

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Wien hat noch immer den Ruf, eine große Musicalstadt zu sein. Die VBW sind wahrscheinlich sehr stolz darauf und probieren, das auch beizubehalten. "Evita" sollte demnach eine gute Stückwahl sein, aber ein Kassenschlager als Vorlage reicht doch nicht immer aus.

Die letzten Machos in der Stadthalle

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Wanda spielen mit dem Sexismus. Mit Inzest, mit dem "Komm her, Schatzi", das Wiener so überheblich wirken lässt. Und gleichzeitig mit einer Nonchalance, die Falco kaum besser rübergebracht hätte. Beim einzigen Wien-Konzert des Jahres haben sie das ihren Fans auch wieder gezeigt.

Amadeus 2016: Nur einer gewinnt

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Einmal im Jahr versammelt sich die heimische Musikszene im Volkstheater, um sich selbst zu feiern. Also quasi, bei der Verleihung der Amadeus Austrian Music Awards. Das Ergebnis ist selten überraschend.

Festivals vor der eigenen Haustür

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Frühling is' - wir wollen raus und unter freiem Himmel feiern! Möglichkeiten gibt es dazu genug. Wir verraten in der Übersicht auf welche Wiener Musikfestivals wir uns heuer bis inklusive Juli ganz besonders freuen.

Wenn Frauen Männer spielen

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The world is yours. Ja eh. Aber manchmal sieht die Gesellschaft das anders. Egal, wie gerne man es so hätte. Bei "Ich rufe meine Brüder" wird einem das im Burgtheater schmerzlich direkt vor Augen geführt.

Opernball - der Sieg der Rechten

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Der Opernball kann ein Schlagwort zwischen zwei Welten sein. Gesellschaft oder Kultur. Einerseits ist er eines der größten Events des Landes, jeder der Rang und Namen hat oder haben will, taucht deshalb am Donnerstag vorm Aschermittwoch in der Staatsoper auf. Andererseits kann Opernball für den Roman von Josef Haslinger stehen und damit für eine Film- und Theatervorlage. Eben als letzteres wird "Opernball" jetzt im Volx / Margareten gezeigt.

Mirage

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"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will." Dieses Zitat von Albert Schweitzer und allerhand weitere, von verschiedenen Persönlichkeiten, wurden als Inspirationsgrundlage für das Stück "Mirage [something illusory]" herangezogen. Die Choreografin Nadja Puttner hat gemeinsam mit dem Ensemble Unicorn Arts einen getanzten Wunsch formuliert und choreografiert und das Stück an zwei Spieltagen im Off Theater präsentiert.

Die Tagespresse ist zurück

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Im ORF hat die Tagespresse-Show keine allzu lange Laufzeit gehabt, dafür ist sie jetzt mit ehrlich gesagt besserer Qualität wieder zurück im Rabenhof. Paul Kraker moderiert die Show mit erstaunlich ernstem Gesicht, die Nachrichten schwanken zwischen intelligent-humorvoll und zwischendurch ein bisschen abgedroschen, die eingespielten Videos wirken dafür besser gescripted und produziert, als die Videos in der Fernsehsendung.

Autos

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Das Stück beginnt mit düsterer Musik, chorischen Klängen und einem transparenten Vorhang, der sich sehr langsam öffnet. Künstlicher Nebel schwappt über den Bühnenrand und das Ensemble tritt auf – 3 Männer, 2 Frauen. Alle haben schwarze, bis zum Boden reichende Kleider an. Das Bühnenbild hat nur eine Farbe – Weiß. Der Boden formt eine schräge und das Licht gestaltet die Atmosphäre.

Theater gegen die Einsamkeit: Martin Gruber im Gespräch

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Das aktionstheater ensemble wird bald 30, doch bevor die Korken knallen, gibt es noch ein ganz besonderes Theater-Projekt seines Gründers Martin Gruber im WERK X: Vom 15.–18. November werden Stücke der letzten Jahre neu interpretiert in „Vier Stücke gegen die Einsamkeit“ aufgeführt. Was der Regisseur darüber und über 30 Jahre “Arbeit am Moment” verrät, erfährt ihr hier.

Politik als Kabarett?

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Parlamentsdebatten, Diskussionssendungen, Fernsehinterviews. Irgendwann denkt der Zuseher und die Zuseherin sich gar, dass Politik wohl nicht mehr allzu sinnvoll ist. Die Sätze wiederholen sich, die Inhalte scheinen immer weniger statt mehr zu werden. Doch mit ein bisschen Glück kommt der eine Moment, der zumindest für ein bisschen Versöhnung mit der Politik sorgt. Denn Politiker sind auch nur Menschen und manchmal kommt dabei einiges an Situationskomik heraus.

Geht ins Theater, ihr jungen Leute!

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Das Theater. Ein Ort, an dem man verzaubert wird. Die Samtsessel, die Deckenbemalung und das elegante, in die Jahre gekommene Publikum führen zu einem Gefühl des Hochmuts. Doch dann der Fall, denn an einen Platz mit richtig guter Sicht kommt man nicht unter 50€. Für die meisten jungen Menschen nicht erschwinglich. Jetzt kommt die gute Nachricht: die Theater haben für ihr junges Publikum mittlerweile Aktionen geschaffen, die wir euch vorstellen möchten. Also: geht ins Theater!

Nieder mit dem Patriarchat (?)

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Fünf Wochen vor der #MeToo-Debatte und ihren damaligen Auslösern hatte Martin Gruber die Idee zu seinem neuen Stück und formulierte zum ersten Mal das Sujet von "Die wunderbare Zerstörung des Mannes. Bestandsaufnahme einer Verstörung": die Zerstörung des derzeitigen Systems, dargestellt durch die intimsten Gedanken der sechs Darsteller. Ein Gespräch mit dem wunderbaren Martin Gruber.

David Bowies LAZARUS im Volkstheater

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Thomas Jerome Newton, der Mann, der auf die Erde fiel, betrinkt sich mit Gin, während sein Geist einen Drahtseilakt zwischen den Realitäten aus zwei Universen betreibt. Da scheint es ganz schön verrückt, auf Hoffnung zu setzen.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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