Der diskrete Charme der smarten Menschen

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Es wird zu Tisch gebeten: Allerdings erwartet den Zuschauer keine Geschmacksexplosion auf der Zunge, sondern vielmehr in den Ohren. Wann durftet ihr zuletzt stiller Teilhaber eines lustvollen und völlig entfesselten Gesprächsschwalls werden, der euch in den Bann zieht und doch zeitgleich irgendwie abstößt? "Der diskrete Charme der smarten Menschen" wurde bereits 2014 auf Salonfähigkeit geprüft und am Ende gar mit dem Nestroypreis für die beste Off-Produktion ausgezeichnet.

Was gibt's Neues im Theater?

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Im Frühling braucht man sich nicht immr auf die Sonne freuen, das ist in Wien oft vergeblich. Wir präsentieren deshalb die Theaterhighlights bis zum Sommer.

Klein Zaches - Operation Zinnober

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Das Volkstheater bringt so manche Überraschungen auf die Bühne. Diese ist definitiv eine spannende und absolut sehenswerte Version von E.T.A. Hoffmanns Erzählung.

Die Geschichten der Angie O.

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Die PerformerInnen der andcompany&Co. sind laut, direkt und nehmen kein Blatt vor den Mund. Am 2. und 3. Februar war die internationale Performancegruppe im brut Wien zu Gast und zeigte auf unweigerlich komische Art, mit welcher Selbstironie man sich Protestkulturen und dem Neoliberalismus annähern kann.

Auf Abwegen in einer tausendseitigen Textlandschaft

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"etc." war zu Besuch bei der Premiere des Stückes „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ im Werk X und hat hier seine Eindrücke schriftlich festgehalten. Kommt mit auf eine abstrakte, kuriose Begegnung mit einem sowohl Raum-Zeit- als auch Realitäts-Fiktionsgerüst, welches die Unendlichkeit an Möglichkeiten aufzeigt, ohne ersichtlichem Anfang oder Ende.

Kottan und das Puppenspektakel

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Kottan und das Puppenspektakel: ein spannendes und fesselndes Theaterstück mit Puppen und ja, für Erwachsene.

Eine Bühne voller Narren

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28 Reisetage, vier Beispielsnationalitäten, der Konflikt der Geschlechter und unterschiedlicher Charaktere. "Das Narrenschiff" im Volkstheater zeigt auf der Basis von Katherine Anne Porters Roman, dass wahrscheinlich doch alle Menschen ein bisschen verrückt sind.

Niemandes Verzweiflung

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Ödön von Horvaths Werk zeichnet sich durch Gott als wiederkehrendes Motiv aus. Auch die Betrachtung des Menschen und seine Hilflosigkeit gegenüber den eigenen Emotionen und Trieben ist regelmäßig in seinen Stücken zu finden. Je nach Betrachtungsweise ist Niemand als Frühwerk noch die ausgeprägteste Version davon oder noch die ungeschliffene Rohfassung dieser Motive.

Nenzing - Fünf Tage Verzauberung

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Auch heuer wieder wurde das traditionsreiche Luaga & Losna Spektakel begangen. Mittlerweile ist es das 28. Internationale Theaterfestival in Folge sowie die 21. DramatikerInnenbörse – ein Fest für alle Sinne.

Theater-Nachwuchs in der Drachengasse

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Einmal im Jahr findet im Theater Drachengasse der Nachwuchs-Wettbewerb für Jungtheaterschaffende statt – dieses Jahr zum Thema "Willkommen in meinem Schutzraum".

Der Weg der Radikalisierung

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Der Islam und die Identitären. ISIS und Anonymus. Die einzelnen Teile der kontrastierenden Weltanschauungen mischen sich, führen unter anderem im Internet aufeinanderprallend zu Konflikten. Darin verwickelt sind dann aber echte Menschen.

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2014 feierte die Performance "Bad Luck" im National Theatre of Iraq Premiere. Sie setzte sich mit Geschichten aus Bagdad im Kriegs- und Ausnahmezustand auseinander. Zwei der Darsteller, inzwischen nach Wien geflohen, umringten sich hier mit Hilfe des Dramaturgen Karl Barattas und der Theaterpädagogin Natascha Soufis mit fünf anderen Flüchtenden und führten das Konzept in "badluck" weiter. Ein ergreifender Abend.

Schausturm

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Wien ist bekannt für all seine Theaterhäuser, welche mal schillernd oder auch ganz uneitel daher kommen. Der Fokus wird stets auf neue Produktionen gerichtet und große Schauspielernamen tummeln sich auf diversen Zeitungszeilen. Umso wichtiger ist es, gelegentlich einen Blick auf die jungen Talente zu werfen und auch ihnen eine Bühne der Repräsentationsfläche zu ermöglichen.

Schachdramatik

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 Mitten im Theaterdschungel Wiens hat es sich das kleine Pygmalion Theater zur Aufgabe gemacht, programmatisch Fragen an Klassiker der Literatur zu stellen und diese aufzuführen. Seit 2013 ist auch die Schachnovelle von Stefan Zweig in der Bearbeitung des Theaterdirektors Tino Geirun auf dem Spielplan. Das Stück überzeugt nicht ganz –trotzdem könnte sich ein Besuch des Theaters auszahlen. Hier lest ihr warum.

Weißes Rauschen im Schauspielhaus

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“Eigentlich ist es unmöglich, diesen Roman (…) angemessen zu dramatisieren und der Theaterabend kann und soll keinesfalls die Lektüre ersetzen”, schreibt das Schauspielhaus Graz auf seiner Homepage. Dennoch bringt das Ensemble eine Adaption nach Motiven des 700 Seiten Wälzers „Frequenzen“ des jungen preisgekrönten steirischen Autors Clemes Setz unter der Regie Alexander Eisenachs auf die Bühne, und lässt viele verwirrte Gesichter zurück. 

(Seelen)-Striptease

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Soll eine Produktion, wenn sie einmal abgespielt ist, in Vergessenheit geraten? Das WERK X spielt eine vom Volkstheater 2014/15 produzierte Version von Turrinis "Rozznjogd" im Eldorado und konserviert damit eine Neuaufarbeitung des konsum-, und gesellschafskritischen Stücks.

Wie die Gesellschaft sich selbst ruinieren wird

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Michel Houellebecq sorgte vergangenes Jahr mit Unterwerfung für großes Aufsehen in den europäischen Feuilletons. Ali M. Abdullah insziniert das Stück im Werk X – mit einigen Aufregern.

Einmal tief Luft holen

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Das Leben ist nicht nur schwarz-weiß und das Private ist nicht politisch – oder etwa doch? Die Drachengasse inszeniert Duncan Macmillans "Atmen" in Eigenproduktion und lässt dabei einige Fragen offen. Ob diese Inszenierung es schafft, einer ganzen Generation von Elektroautoenthusiasten und Mülltrennern den Spiegel vorhalten, kann noch mit einem Theaterbesuch bis zum 6.2. herausgefunden werden.

Viel Leben im toten Gebirge

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Premiere im Theater in der Josefstadt. Die Uraufführung von "Totes Gebirge" steht auf dem Spielplan. Was der Titel nicht verrät: Gesellschaftskritik, Einblicke in menschliche Abgründe und Galgenhumor sind damit auch im Programm.

Der Griff zu mythologisierten Fäkalien

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Trotz der dadaistisch-anmutenden Überschrift sollten wir uns mal wieder dem Thema der Kunstrezeption widmen: einige Dinge bedürfen der Betrachtung.

Guilty pleasures gibt es nicht

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Höchste Zeit, diesen unnötigen Begriff abzuschaffen. Du musst dich weder für deine Taylor-Swift-Liebe schämen, noch für dein Rom-Com-Faible. Aber was steckt eigentlich hinter der Idee, dass manche kulturelle Vorlieben so abgrundtief peinlich sind, dass man sie verstecken muss? Und wer bestimmt eigentlich, was mir gefallen darf?

Rundgang 2019

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Wer war dieses Jahr eigentlich beim sogenannten Rundgang der Akademie der bildenden Künste Wien? Wir waren in der ehemaligen WU, Standort Augasse, und haben uns umgesehen.

Fünf Paradigmen der Bildbetrachtung auf Instagram

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Soziale Medien verändern unsere Art, die Umwelt wahrzunehmen. Welche verheerenden Auswirkungen das hat, beschreibt dieser Artikel zwar nicht, dafür regt er sich über andere Dinge auf. Sanft polemischer Inhalt.

Neuja(hr) und Nein – Ein neues Jahr und der alte Scheiss

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Ach ja, Januar, der Monat der Vorsätze und des Verwerfens dieser, der überfüllten Fitnessstudios und Diätpläne, des Geldsparens und der Hochkonjunktur der Yogaklassen und Buddhismus-Kurse. Here we go, 2019 kann kommen.

Comic Con 2018 - Wiedersehen mit Freu(n)den

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Wie jedes Jahr war die "Vienna Comic Con" ein Highlight für alle Popkulturfans weit über die Grenzen Österreichs hinaus. StarzeichnerInnen, SchauspielerInnen und wahnsinnig talentierte lokale KünstlerInnen, sowie exakt 26.387 Fans und 390 AusstellerInnen versammelten sich am 17. und 18. November, um das Messegelände wieder in ein Nerd-Epizentrum zu verwandeln.

Kultur und Christkind

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Nina Vasilchenko. Den Namen kennen wohl noch nicht viele Wienerinnen, aber was ihre Kunst ausmacht, kann sich jeder dieses Wochenende am Christkindlmarkt "Stadtklang" in Ottakring ansehen.

Vom akademischen Ghostwriter

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Ghostwriter besitzen heutzutage nicht den besten Ruf innerhalb der BerufsautorInnen. Eine Schutznahme und ein persönlicher Kommentar zu der Situation und den Problemen des anonymen Schreiberlings.

Brave New World

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Bewegst du dich noch oder e-scootesrt du schon?
In einer Welt, in der alles kopfüber läuft und es keine Kausalität mehr zwischen dem natürlichen, menschlichen Körper und der vom Mensch kultivierten Welt gibt, was bleibt da noch? Eine dystopische Betrachtung unserer Zeit.

Morbide Museen

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Bei der "Langen Nacht der Museen", die für mich schon Traditionscharakter hat, habe ich dieses Jahr wieder einige meiner Lieblingsmuseen besucht und wer mich kennt, der weiß, dass deren Schwerpunkte alles andere als herkömmlich sind. Hauptsache morbid!

Von Immunisierung bei Geschmacks-Urteilen

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Wie oft hört man in der Kunstrezeption Redewendungen wie "Geschmäcker sind verschieden", "Das ist nunmal meine Meinung" und auch "So ist halt mein Geschmack". Damit verfolgt man letztendlich eine Selbstimmunisierung gegen außenstehende Kritik und unterbindet rationale Einwände gegen die eigene Meinung.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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