Schachdramatik

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 Mitten im Theaterdschungel Wiens hat es sich das kleine Pygmalion Theater zur Aufgabe gemacht, programmatisch Fragen an Klassiker der Literatur zu stellen und diese aufzuführen. Seit 2013 ist auch die Schachnovelle von Stefan Zweig in der Bearbeitung des Theaterdirektors Tino Geirun auf dem Spielplan. Das Stück überzeugt nicht ganz –trotzdem könnte sich ein Besuch des Theaters auszahlen. Hier lest ihr warum.

Weißes Rauschen im Schauspielhaus

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“Eigentlich ist es unmöglich, diesen Roman (…) angemessen zu dramatisieren und der Theaterabend kann und soll keinesfalls die Lektüre ersetzen”, schreibt das Schauspielhaus Graz auf seiner Homepage. Dennoch bringt das Ensemble eine Adaption nach Motiven des 700 Seiten Wälzers „Frequenzen“ des jungen preisgekrönten steirischen Autors Clemes Setz unter der Regie Alexander Eisenachs auf die Bühne, und lässt viele verwirrte Gesichter zurück. 

(Seelen)-Striptease

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Soll eine Produktion, wenn sie einmal abgespielt ist, in Vergessenheit geraten? Das WERK X spielt eine vom Volkstheater 2014/15 produzierte Version von Turrinis "Rozznjogd" im Eldorado und konserviert damit eine Neuaufarbeitung des konsum-, und gesellschafskritischen Stücks.

Wie die Gesellschaft sich selbst ruinieren wird

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Michel Houellebecq sorgte vergangenes Jahr mit Unterwerfung für großes Aufsehen in den europäischen Feuilletons. Ali M. Abdullah insziniert das Stück im Werk X – mit einigen Aufregern.

Einmal tief Luft holen

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Das Leben ist nicht nur schwarz-weiß und das Private ist nicht politisch – oder etwa doch? Die Drachengasse inszeniert Duncan Macmillans "Atmen" in Eigenproduktion und lässt dabei einige Fragen offen. Ob diese Inszenierung es schafft, einer ganzen Generation von Elektroautoenthusiasten und Mülltrennern den Spiegel vorhalten, kann noch mit einem Theaterbesuch bis zum 6.2. herausgefunden werden.

Viel Leben im toten Gebirge

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Premiere im Theater in der Josefstadt. Die Uraufführung von "Totes Gebirge" steht auf dem Spielplan. Was der Titel nicht verrät: Gesellschaftskritik, Einblicke in menschliche Abgründe und Galgenhumor sind damit auch im Programm.

Pen and Paper-Rollenspiele: Spiele ohne Grenzen. Heute und gestern und morgen

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Lange vor dem Videospiel und irgendwann nach der Erfindung des Brettspiels, genau genommen Mitte der 1970er, kam eine Spielsorte auf, die bis heute Millionen von Menschen auf der ganzen Welt begeistert und verschiedenste Medien beeinflusst. Das "Pen and Paper"-Rollenspiel erfreut sich nicht nur bis heute einer großen Beliebtheit bei Alt und Jung, sondern erfährt gerade seit der Horror-Fernsehserie "Stranger Things" einen Zuwachs von SpielerInnen.

Totalüberwachungsschmäh

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TAXI ORANGE. Dass die österreichische Fernsehkreationen oft ein Abklatsch von Produktionen anderer Länder waren und sind, ist kein Geheimnis. So wurde auch die deutsche, beziehungsweise ursprünglich holländische Show "Big Brother" – ein Titel, der dystopischer kaum sein kann – "österreichisiert" und unsereins kam, Schaulust sei Dank, auch den Genuss dieses fragwürdigen Fernsehformats in lokaler Couleur.

Tequila

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Johanna Prokopp berichtet aus Mexiko: Damit man in Europa auch endlich weiß, wie Tequila schmecken sollte, folgt nun ein kleiner Informationsbeitrag über dieses alkoholische mexikanische Volksgetränk, weil irgendwer muss ja damit beginnen. Die Flasche mit dem Hut können jetzt alle getrost ins Klo kippen.

DIE GEBURT DES HASHTAG: EIN PROBLEMKIND TEIL 2

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Hashtag, Rautezeichen, Octothorpe – viele Bezeichnungen für ein Zeichen mit wiederum unzähligen Bedeutungen und einer spannenden Entstehungsgeschichte (dazu mehr im ERSTEN TEIL). Weil Nerden Spaß macht, erfährt ihr hier mehr zu dem Symbol, das spätestens durch Social Media seine (zweite) Renaissance erfahren hat!

Eine Verteidigung der Öffentlichen Verkehrsmittel Wiens

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Meine Kollegin Andrea Travnik beschäftigt sich in der Serie der  U6 CHRONICLES mit der Erlebniswelt des physischen U-Bahn-Alltags - ich möchte mich nun der digitalen Existenz der öffentlichten Verkehrsmittel widmen, exakter formuliert: ihrer Verteidigung vor Angriffen in den sozialen Medien.

GLOWING current moods

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Warum einen die Tanz-Performance GLOWING current moods von dem österreichischen Multitalent Sophia Hörmann und imagetanz/brut Wien nicht nur wegen Babyöl-Kur und Technosounds zehn Jahre jünger fühlen lässt, erfährt ihr hier.

Deutsch ist eine Arschlochsprache

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Je mehr ich über die deutsche Sprache lerne, umso mehr zweifle ich daran, dass jemand diese je beherrschen wird, der sie nicht mit der Muttermilch aufgesaugt hat. Da verändern sich ständig Verben, Adjektive und Substantive. Warum versuche ich überhaupt diese Sprache zu lernen?, fragen sich so manche.

Die Geburt des Hashtag: Ein Problemkind Teil 1

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#: Das Zeichen, das in den letzten Jahren von Social Media eine mächtige Renaissance erfahren durfte, ganze Menschenrechtsbewegungen unter einem Schlagwort oder einer Phrase vereint, Nachrichten verbreitet und – so scheint es – politische Diskussionen beeinflusst, gehört doch mal genauer unter die Lupe genommen. Was verbirgt sich hinter der Raute und woher kommt sie?

Der Griff zu mythologisierten Fäkalien

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Trotz der dadaistisch-anmutenden Überschrift sollten wir uns mal wieder dem Thema der Kunstrezeption widmen: einige Dinge bedürfen der Betrachtung.

Guilty pleasures gibt es nicht

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Höchste Zeit, diesen unnötigen Begriff abzuschaffen. Du musst dich weder für deine Taylor-Swift-Liebe schämen, noch für dein Rom-Com-Faible. Aber was steckt eigentlich hinter der Idee, dass manche kulturelle Vorlieben so abgrundtief peinlich sind, dass man sie verstecken muss? Und wer bestimmt eigentlich, was mir gefallen darf?

Rundgang 2019

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Wer war dieses Jahr eigentlich beim sogenannten Rundgang der Akademie der bildenden Künste Wien? Wir waren in der ehemaligen WU, Standort Augasse, und haben uns umgesehen.

Fünf Paradigmen der Bildbetrachtung auf Instagram

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Soziale Medien verändern unsere Art, die Umwelt wahrzunehmen. Welche verheerenden Auswirkungen das hat, beschreibt dieser Artikel zwar nicht, dafür regt er sich über andere Dinge auf. Sanft polemischer Inhalt.

Neuja(hr) und Nein – Ein neues Jahr und der alte Scheiss

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Ach ja, Januar, der Monat der Vorsätze und des Verwerfens dieser, der überfüllten Fitnessstudios und Diätpläne, des Geldsparens und der Hochkonjunktur der Yogaklassen und Buddhismus-Kurse. Here we go, 2019 kann kommen.

Comic Con 2018 - Wiedersehen mit Freu(n)den

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Wie jedes Jahr war die "Vienna Comic Con" ein Highlight für alle Popkulturfans weit über die Grenzen Österreichs hinaus. StarzeichnerInnen, SchauspielerInnen und wahnsinnig talentierte lokale KünstlerInnen, sowie exakt 26.387 Fans und 390 AusstellerInnen versammelten sich am 17. und 18. November, um das Messegelände wieder in ein Nerd-Epizentrum zu verwandeln.

Kultur und Christkind

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Nina Vasilchenko. Den Namen kennen wohl noch nicht viele Wienerinnen, aber was ihre Kunst ausmacht, kann sich jeder dieses Wochenende am Christkindlmarkt "Stadtklang" in Ottakring ansehen.

Vom akademischen Ghostwriter

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Ghostwriter besitzen heutzutage nicht den besten Ruf innerhalb der BerufsautorInnen. Eine Schutznahme und ein persönlicher Kommentar zu der Situation und den Problemen des anonymen Schreiberlings.

Brave New World

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Bewegst du dich noch oder e-scootesrt du schon?
In einer Welt, in der alles kopfüber läuft und es keine Kausalität mehr zwischen dem natürlichen, menschlichen Körper und der vom Mensch kultivierten Welt gibt, was bleibt da noch? Eine dystopische Betrachtung unserer Zeit.

Morbide Museen

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Bei der "Langen Nacht der Museen", die für mich schon Traditionscharakter hat, habe ich dieses Jahr wieder einige meiner Lieblingsmuseen besucht und wer mich kennt, der weiß, dass deren Schwerpunkte alles andere als herkömmlich sind. Hauptsache morbid!

Von Immunisierung bei Geschmacks-Urteilen

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Wie oft hört man in der Kunstrezeption Redewendungen wie "Geschmäcker sind verschieden", "Das ist nunmal meine Meinung" und auch "So ist halt mein Geschmack". Damit verfolgt man letztendlich eine Selbstimmunisierung gegen außenstehende Kritik und unterbindet rationale Einwände gegen die eigene Meinung.

Neu hier - Instagram, ich komme!

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Unser Redakteur Chris Gajsek und seine ersten Gehversuche im Instagram-Universum.

Seestadt ist, wenn man trotzdem lacht.

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Wenn man in die U2 in Richtung Seestadt steigt, so bemerkt man, wie nach und nach die Häuser kleiner und seltener werden, bis man, weit in der Ferne, den "Kranensee" und seine Bauprojekte sehen kann. Wo steht die Seestadt jetzt eigentlich, abgesehen vom geografischen Standtort, der ja bekannt und namensgebend ist?

etc. goes Sommerpause

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Nach einem wunderschönen ersten Halbjahr 2018 verabschiedet sich die etc.-Redaktion in eine knackige Sommerpause. Wir halten euch auf Social Media aber natürlich auf dem Laufenden. Mit unseren Berichten über Kunst und Kultur geht es ab Mitte August weiter!

Kaffeehauskultur heute

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Wien ist für vieles bekannt: Klassische Musik, die Wiener Küche, die Architektur und natürlich dafür, die lebenswerteste Stadt der Welt zu sein. Doch noch etwas anderes macht Wien zu etwas Besonderem: Seine Kaffeehäuser und die damit verbundene Kultur.

Das Excitement rund um die Maker-Bewegung

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Was "Maker" sind, ist eigentlich schwer zu definieren, da so viele unterschiedliche Sparten dieser Bewegung existieren wie "Maker" selbst. Jedoch gibt es einen Aspekt, der sie alle verbindet: "Geht nicht – gibt's (fast) nicht." Was ich nicht kann, lerne ich, was nicht geht, wird zum Funktionieren gebracht. Der Gedanke des gemeinsamen Lernens (vor allem durch Fehler), Verbesserns und des Teilens von Wissen, ohne finanzielle Grenzen, ist das, was "Maker" antreibt.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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