Endstation, bitte alle aussteigen!

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Im 22. Wiener Gemeindebezirk entsteht seit 2009 eine Stadt in der Stadt – die Seestadt. Obwohl die Infrastruktur zum größten Teil bereits vorhanden ist, wird das meiste Angebot von den BewohnerInnen nicht aktiv genutzt. Sophia Hörmann hat sich nun in ihrem Kurzfilm-Debüt "Endstation Seestadt" als Regisseurin, ebenso verantwortlich für Idee und Konzept, mit der Urbanität und Leere der Seestadt näher auseinander gesetzt.

Alles auf Anfang

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Der Staat Österreich hat im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise die Anzahl der Deutschlehrerinnen nicht aufgestockt, sondern nur die der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die freiwillig Teilnehmerinnen zusätzlich Deutschkurse anbieten. Einmal wöchentlich fahre ich also in die Knöllgasse in Favoriten und versuche meinen Beitrag zu leisten, weil Sprache, meiner Meinung nach, der Schlüssel zur Integration ist.

Ein Bild des Hasses

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"Ich glaube, wir haben eine mutige Entscheidung getroffen," sagt die jordanische Fotojournalistin und Jury-Mitglied der World Press Photo Foundation über das Gewinner-Foto aus 2017. Kaum verwunderlich also, dass die diesjährige Ausstellung im WestLicht polarisiert. Die Pressefotografie präsentiert sich dabei erneut als delikate Gratwanderung, zwischen publizistisch-ethischer Verantwortung und Sensationsgier.

Zur Reinheit der analogen Fotografie

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"Analoge Bilder sind reiner und bilden die Realität besser ab", "Digitale Bilder haben keine Atmosphäre", "Analog hat das gewisse Etwas". Alles Zitate aus meinem Bekanntenkreis, von kunstinteressierten Menschen, die die Sphären der analogen Fotografie entdeckt haben. Doch sind diese Behauptungen wahr? Sind analoge Fotos wirklich wahrer und atmosphärischer?

chorKÖRPER. stadt. stillstand. ein performatives monument.

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[GASTBEITRAG] die künstlerin und regisseurin claudia bosse, die seit 20 jahren das theater an die unerwartetsten orte des wiener stadtraumes bringt, wagt sich dieses mal an den praterstern. ein uns allen bekannter ort. ein für eine performance unerwarteter ort zugleich.

Wer nicht will, der wird Kunst nicht verstehen

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Wer kennt nicht das Gefühl vor einem polarisierenden Kunstwerk zu stehen? Egal, ob es John Cages stilles Musikstück "4'33''", Andy Warhols achtstündiger Experimentalfilm "Empire" oder die Gemäldeserie "Das schwarze Quadrat" von Kasimir Malewitsch ist. Sollte man es sich einfach machen und sagen, dass solche Kunst keinen Sinn hätte und die "Kunstexperten" zuviel darin sehen würden?

Diese Podcasts können sich hören lassen

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Wir haben schlechte Nachrichten: Der Sommer 2017 neigt sich zweifellos dem Ende zu. Aber keine Angst! Damit ihr für verregnete Septemberabende gewappnet seid, haben wir uns durch die Podcast-Charts gehört. Die originellsten und unterhaltsamsten haben wir hier für euch aufgelistet.

Der Wohnung geht es gut

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Lust auf Freud’sche Familiengeschichte und bewegtes Miteinander in der Berggasse 19? Briefe, Fotografien und allerlei Gegenstände in der Ausstellung "Der Wohnung geht es gut" des Freud Museums visualisieren Stück für Stück eine rasante Chronologie des familiären Alltagslebens um Sigmund herum: vom Einzug 1891 bis zur Flucht nach London 1938.

Chill out: Parks zum Entspannen in Wien

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Grün, so grün! Wien hat an jeder Ecke ein grünes Fleckchen für die Augen und das Gemüt. In diesen kleinen Oasen kann man zur Ruhe kommen, mit Freunden picknicken und einfach die Seele baumeln lassen, mit einem guten Buch in der Hand.

Was bleibt? Die Geschichte einer Wiener Geschäftskultur

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Was bleibt? Diese Frage wirkt omnipräsent in der Ausstellung "Kauft bei Juden" im Jüdischen Museum, die man bis 17. November in der Dorotheergasse bestaunen kann. Von Luxus-Stücken und Plastiksackerln bis zur Schildkröte finden sich verschiedenste Objekte, die dem Besucher die aufstrebende Zeit der jüdischen Kaufhäuser in Wien ab dem 19. Jahrhundert darbietet, sich bis über die dunklen Zeiten des Nationalsozialismus erstreckt und schlussendlich in der Gegenwart Halt macht.

Wien von oben...

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…und damit meinen wir nicht die Ausstellung, welche aktuell im Wien Museum gastiert. Wer lässt nicht gerne einen stressigen Arbeitstag relaxed ausklingen und hat dabei noch den vollen Überblick? In Wien laden für genau diesen Zweck zahlreiche, tolle Dachterrassen täglich ein. Von den Kostenintensiven, bis hin zu den für den schmalen Thaler. Es ist für jeden etwas dabei. Kommt mit auf einen kleine Tour, über die diversen Dachterrassen Wiens.

Ein Besuch im DÖW

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Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) betreibt seit Jahren couragierte und engagierte Arbeit in der Aufdeckung rechtsextremer Bewegungen in Österreich. Der Arbeitsschwerpunkt ruht hierbei auf den drei Säulen "Erinnern / Erforschen / Erkennen". Es folgt ein Imperativ: Hin da!

Auf einen Spaziergang in Währing

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Gerade noch in der U6, dann Volksoper/Währinger Straße ausgestiegen und schwups ist man plötzlich mittendrin: Willkommen im 18. Gemeindebezirk Währing!

Oravin - Poesie der Nacht

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Jenseits starrer Genregrenzen vereint Oravin Dichtung, Musik und Text zu einem ekstatischen Ganzen aus flimmernden Worten, Bildern und Beats. Das moderne Gesamtkunstwerk oder Lyrik, die auf Clubkultur trifft?

11 Fragen an uns

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Das erste Mal, dass nicht wir diejenigen sind, die Fragen stellen und euch erwartungsvoll in die Augen starren, um eine vermeintlich geistreiche Antwort aus euch rauszubekommen. Die liebenswerte Sophie hat uns im Zuge des Liebster-Award mit elf Fragen gelöchert. Über unseren Schreiballtag und sonstigen Kram. Stefanie, Sara, Luisa, Christopher und Sofie aus unserer Redaktion haben sinniert und ein bisschen „etc.“ von sich preisgegeben.

Unsinn & Seifenschaum

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Die Veranstaltungsreihe "Sinn & Seife" im 7Stern-Wohnzimmer lädt monatlich dazu ein, poetischen Texten aus dem WG-Alltag zu lauschen. Sieben WG-Bewohner und -Bewohnerinnen erzählen vom Sinn und vom Unsinn des Lebens. Vergangenen Dienstag, den 21.3.2017, gastierte die Lesebühne Sinn & Seife zum bereits achten Mal im Kulturzentrum 7Stern.

Auf frühlingshafter Stadtexkursion

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"Einmal Linz zum Mitnehmen bitte!" möchte man am liebsten am Ende des Tages ausrufen. So zumindest ging es uns nach einem herrlichen Tagesausflug in die Landeshauptstadt Oberösterreichs.

Eternauta

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Die Dystopie einer Invasion, einer feindlichen Übernahme und die Bildung von Widerstand. Héctor Germán Oesterheld hat 1958 mit "Eternauta" fast schon prophetisch ein Bild der späteren Diktatur in seiner Heimat Argentinien gezeichnet. Wir waren im Literaturhaus Salzburg und haben uns die Austellung über den Comic und inhaltliche Parallelen angesehen.

Holodrio - André Heller lässt grüßen

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Das Rabenhoftheater überrascht ja gut und gerne mal mit einigen seiner Produktionen. Auch die aktuelle Aufführung von "Holodrio - Lass mich dein Dreckstück sein", entführte bei der  Premiere am 14. Februar in eine spannende Bühnenwelt voller Wort- und Bildgewalt.

Tom Hardys ewiger Hunger

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Tom Hardy, sein Vater Chips und Steven Knight haben in einer Produktion von Ridley Scott eine Serie mit eigenem Flair und frischen Ideen hervorgebracht, die sich qualitativ nicht hinter irgendeinem Konkurrenten zu verstecken braucht.

Dialog im Dunkeln

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Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Aber dies ist nur die halbe Wahrheit: Wer sich auf einen einstündigen Rundgang in die Welt von Sehbehinderten einlässt, erfährt weitaus mehr, als nur die Schwärze um einen herum.

Do androids dream of electric cowboys?

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"Westworld": Längst geht es um weit mehr als Roboter, die als Cowboys verkleidet Amok laufen. Es geht um Menschlichkeit und was diese eigentlich ausmacht.

LOST_INN. staging grief

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LOST_INN. staging grief war eine im Brut von 12. bis 15. Januar laufende, begehbare Installation des KünstlerInnenduos Barbara Hölbling und Mario Höber (hoelb/hoeb), in der sich die BesucherInnen mit Thematiken des Tods, Verlusts und der darauffolgenden Trauerarbeit auseinandersetzen konnten. Das interdisziplinär angelegte Projekt schaffte es dabei nicht nur eine Öffentlichkeit für private (Gedenk-)Räume zu entwickeln, sondern war auch auf erfrischende Weise zugleich emotional und respektvoll.

Austausch im Volkskundemuseum

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"Tabadul" – der arabische Begriff für "Austausch". Zusätzlich auch Name eines spannenden Projekts, das im Rahmen des Center for European-Arab & Islamic-Christian Studies ("CEURABICS") am 17. und 18. Dezember in vier Wiener Museen seinen schönen Ausklang fand. Wir waren mit von der Partie!

Im MAK sind die Handwerker los

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"handWERK. Tradiertes Können in der digitalen Welt": Unter diesem Slogan hat seit Mittwoch eine neue Ausstellung im MAK Einzug gehalten. Auf der Ausstellungsfläche wird hauptsächlich der Frage nachgegangen, in wie weit die Bedeutung des Handwerks und auch dessen Wertschätzung noch verankert sind und ob das Handwerk im Allgemeinen noch Bestandteil der materiellen Kultur ist.

Ich will nicht der Typ sein, der nur Witze schreibt

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Jürgen Marschal ist nicht jedem bekannt. Seine Arbeit dafür wahrscheinlich schon. Marschal schreibt für Die Tagespresse und war bis September Autor für Willkommen Österreich. Doch eigentlich gibt es für ihn mehr, als nur Witze zu schreiben.

Zu Besuch bei der Vienna Comic Con

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Zum zweiten Mal gastierte die Comic Con in Wien und bescherte den Besuchern zwei unvergessliche, hektische, schillernde und erstaunliche Tage.

+ ETC. SUCHT ETC. +

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Das etc. Magazin sucht erstmals nach jungen, neuen oder unbekannten Talenten und KünstlerInnen zum Thema "etc", denen auf unserer Online-Plattform ein Sprungbrett für eine breitere Öffentlichkeit gegeben werden soll. 

Die letzten Tage der Menschheit - wieder einmal

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Geschichte wiederholt sich. So die allgemein gültige Theorie. Aber wie viel davon stimmt? Und was genau wiederholt sich? Und: kann man das nicht ändern? Unsere Redakteurin Stefanie Braunisch philosophiert nach literarischer Vorlage zur Politik.

Cartoons for the Road

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Dass nicht jede Publikation schwertragend oder große Weltliteratur werden muss, sondern auch kleine Büchlein mit Comics für zwischendurch Spaß machen können, zeigt Stern Zeichner Til Mette mit seiner neuen Sammlung „Cartoons for the Road“ im Holzbaum Verlag. Voll absurdem und ab und zu durchblitzendem schwarzen Humor, spielt er in kleinen Reflexionen mit Erwartungen und Wahrnehmungen und schafft damit Momente der Erleichterung, wenn man, wie bei einer langen Autofahrt, mal abschalten möchte.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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