II Walter Benjamin und das Individuum in seiner Einsamkeit.

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Im ersten Exkurs zu Walter Benjamins Schrift "Der Erzähler. Betrachtungen zum Werk Michail Lesskows" (1936) haben wir bereits über Gründe für den unaufhaltbaren Verlust der epischen Kunst gelesen. Benjamin stellt sich die Frage, was den idealen Erzähler eigentlich ausmacht und welchen Gefahren er in einer Welt, die vom Krieg schweigsam gemacht wurde, ausgesetzt ist.

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Nicht zählen, sondern erzählen: Wer waren 'diese Nazis'?

Aufstand im Warschauer Ghetto Photo by Jürgen Stroop MINI

"Nicht schuldig" lautete das Urteil der Geschworenen im Prozess gegen den KZ-Aufseher und mehrfachen Mörder Johann Vinzenz Gogl. In "Recht, nicht Rache" dokumentiert Simon Wiesenthal diese und andere Täterbiografien und erinnert dabei nicht nur an erschütternde Fehlentscheidungen in der österreichischen Nachkriegsjustiz, sondern beleuchtet einzelne Verbrecher hinter dem nationalsozialistischen Massenmord.

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In Österreich bleibt alles beim Alten

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Mark Twain gilt aus guten Gründen als weltberühmter und großartiger Schriftsteller. Spannend ist daher, dass er sich auch der österreichischen Politik gewidmet hat – was für literarisch relevante amerikanische Autoren doch eher selten ist. Die Einblicke, die dadurch entstehen, sind allerdings auch durchaus aufschlussreich über die Gegenwart.

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Nicht zählen, sondern erzählen: Die Opfer der Nazi-Wissenschaft

Alice Simon  Hans-Joachim Lang MINI

Im Namen der "anatomischen Forschung" selektierten, vermaßen und ermordeten Nazis im Jahr 1943 86 Juden und Jüdinnen. Der Historiker Hans-Joachim Lang hat nicht nur die Identitäten der Opfer ausgeforscht, sondern erzählt in "Die Namen der Nummern" auch mit Akribie und Feingefühl ihre facettenreichen Lebensgeschichten.

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I Der Niedergang der Erzählung. Walter Benjamin interveniert.

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Der Erzähler – vom Aussterben bedroht? Wie der deutsche Philosoph und Kulturkritiker Walter Benjamin (1892–1940) den Zustand der epischen Kunst im Jahr 1936 einschätzte, wie die Folgen des Krieges seine Prognosen beeinflussten und warum ein Mix aus Sesshaftigkeit und Reiselust DAS Rezept für eine gute Erzählung sein soll, erfährt ihr im ersten Teil des Exkurses "Der Niedergang der Erzählung".

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Schwarz und Weiss

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Dorothy Baker (nicht zu verwechseln mit Dorothy Parker, so wie ich am Anfang) wird in den letzten Jahren sowohl im englisch- als auch im deutschsprachigen Raum wieder entdeckt. Vor allem deswegen, weil sie sich als eine der ersten SchriftstellerInnen mit dem Thema Jazz und dieser Lebenswelt literarisch näher auseinandergesetzt hat.

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Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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