Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt

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Im Off Theater in der Kirchengasse kann man Loulou Omer auf der Bühne dabei zu sehen, wie sie über ihr künstlerisches Schaffen reflektiert und das Publikum daran teilhaben lässt. In einem Mix aus Deutsch, Englisch, Französisch und Hebräisch begleitet man die Künstlerin in der Performance "Hinsichtlich der Frage" in dem Prozess der Wesensfindung ihrer Arbeit. Noch am 5. und 7.12. in der White Box zu sehen.

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Eine zerrissene Dystopie – Doppelplusungut

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Derzeit gibt es die Bühnenfassung des Dystopie-Romans "1984" von George Orwell unter der Regie von Hermann Schmidt-Rahmer zu sehen. Als effektüberladen und wenig raffiniert stellte sich die Premiere im Volkstheater heraus. Einige lichte Momente gab es dann doch in weißen Kostümen und Glitzerschlapfen.

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Trotz Glauben: ICH HAB DIE LIEBE GESEH’N

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"Ich glaube" von Martin Gruber und dem aktionstheater ensemble, das noch bis 14.10. im WERK X spielt, fesselt und befreit das Publikum abwechselnd, während die Grenzen von religiösen Zwischenmenschlichkeiten beleuchtet, aufgebrochen und übertreten werden.

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Von untoten Kronprinzen und weißen Hirschen

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"Alle wollen's immer nur erlöst werden." So weit hat er ja Recht, der gute Kronprinz. Tot ist er halt und von Manuel Rubey gespielt, aber das heißt nicht, dass es nicht stimmt. Die Erkenntnis ist nur eine von sehr vielen, sehr wahren Aussagen, die in "Mayerling" für Erheiterung sorgen. Allesamt entstammen sie der Feder von Ernst Molden und seit neuestem sind sie auch im Rabenhof zu hören und zu sehen.

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Ein Sommernachtstraum geschaffen für jede Jahreszeit

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Selten passiert es und doch kommt es vor: Das Burgtheater musste die für den 06.09.2017 angesetzte Premiere vom Sommernachtstraum verschieben.  Eine unangenehme Sache, doch der Regisseur Leander Haußmann nahm es gelassen, obwohl sein Stück die Saison-Eröffnung für das Haupthaus darstellt.

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What you see is what you get. Isn't it?

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Das Motiv der Frau, die sich als Mann verkleidet, um in der patriarchalen Welt voranzukommen oder nur zu bestehen, ist in Hollywood wie auch im klassischen Literaturkanon ein weit verbreitetes und besonders spannendes. Dass es in dem Stück "Shakespeare in Love" eher auf die leichte Schulter genommen wird, war nicht allzu überraschend. Positiv überrascht haben mich jedoch die freien und selbstverständlichen Geschlechterbeziehungen, die im krassen Kontrast zu Elisabethinischen Moralvorstellungen stehen.

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Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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