FILM

Was ist Film? Das zyklische Filmprogramm

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In Zeiten einer weltweiten Pandemie, die Menschenversammlungen unverantwortlich macht und so ein Zuhausebleiben fordert, sind Kulturstätten wie Kinos, Theater und Museen besonders betroffen. Doch diese Kulturräume sind deshalb nicht verschwunden, nur in den theoretischen Raum gerückt worden.

Klassiker aus der Schatzkammer der österreichischen Kultur

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Der Coronavirus und die Maßnahmen gegen die Ausbreitung desselben fesseln uns noch immer an unsere eigenen vier Wände. Für's Wochenende zu Hause hat euch Johanna Stockreiter ein paar österreichische Klassiker à la #stayhome, #gibdirdas und #jetzthastduzeitdafür zusammengetragen. Enjoy!

Film Festivals 2020

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Eigentlich freuen wir uns wahnsinnig auf Film Festivals 2020 in Wien. Eigentlich sollte das hier eine Liste mit unseren diesjährigen Empfehlungen sein. Und plötzlich ist Corona da. Die Liste geben wir dennoch an euch weiter - Änderungen und Absagen leider vorbehalten.

FREUD im ORF

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Suspense made in Austria: Mit der neuen Serie "Freud" machen ORF und Netflix erstmals gemeinsame Sache. Nun hatte die Serie bei der diesjährigen Berlinale ihre Weltpremiere und ist ab 15. März auf ORF 1 zu sehen.

Wir brauchen gute Fantasy!

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Bei den zwei großen Themengebieten des Fantastischen, Fantasy und Science-Fiction, hat erstere lange Zeit das Nachsehen gehabt, was Qualität und Einfallsreichtum angeht. Das große Potential, das den Geschichten vorausging wurde nur selten umgesetzt. Doch hat sich Fantasy als Film- und Seriengenre in den letzten Jahren um einiges verbessert. Christopher Gajsek fragt sich: ist das wirklich so? Und wo ist eigentlich Österreichs Beitrag?

Feministische Vorbilder: Die Dohnal

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Johanna Dohnal ist einer jener Namen, der vielen Menschen als der einer Ikone bekannt ist. Und gleichzeitig einer jener Namen, den viel zu wenige Menschen kennen. Damit sich das ändert, hat Sabine Derflinger Dohnal portraitiert.

Du und ich für immer, Baby

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Die erste Februarhälfte, die – zumindest in der Werbung – vom Valentinstag und allem, was damit zu tun hat, dominiert wird, ist vorbei, aber der nächste Frühling samt entsprechender zwischenmenschlicher Empfindungen kommt bestimmt. Ein paar Nachträge zum aktuellen Lieblings-Thriller über dysfunktionale Zweierbeziehungen: YOU.

Epidemien im Film. Unwissenheit und Vorurteil

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Wir haben uns die trügerische Idee in den Kopf gesetzt, vollständige Kontrolle über die Natur zu haben. Die Folgen davon sind nicht nur eine falsche Vorstellung von Sicherheit, sondern auch die Vorstellung einer scheinbaren Vorhersehbarkeit globaler Entwicklungen. Krankheitsausbrüche verblüffen uns noch immer und schwächen die Illusion dieser Kontrolle.

Friedrich Wilhelm Murnau: eine Retrospektive

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Vom 8. bis 21. Januar gab es im Metro Kinokulturhaus eine Retrospektive zu Filmemacher Friedrich Wilhelm Murnau zu sehen. Nicht nur für "Nosferatu" sollte er erinnert werden, hinterließ er doch ein weitaus größeres Werk. Christopher Gajsek über die cineastische Rückschau.

Weihnachtshorror 2019

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Wir beschließen das Jahr 2019 traditionsgemäß mit einer kleinen Auswahl an Horrorweihnachtsfilmen. Chris Gajsek beehrt uns damit mittlerweile zum fünften Mal. Merry Christmas und Gutes Gruseln!

Ein Hoch auf den Serienherbst

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Jeden Herbst kommen wieder neue Staffeln und neue Serien heraus. Obwohl Amazon und Netflix diese Routine überflüssig machen. Und trotzdem lieben wir es. Eine Betrachtung.

Das /slash 2019 – Gruseln, Lachen und WTF

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Das diesjährige /slash war wieder einmal, wie erwartet, eine Sammlung an herzlichen Seltsamkeiten, an unglaublicher Kreativität, Menschlichkeit und dem Mut, anders zu sein. Die Filme mögen zwar nicht alle zu 100 Prozent immer den eigenen Geschmack treffen, aber das Wunderbare daran ist, dass das Filmfestival auch diese Filme zu einer guten Zeit macht und einem so auch Filme nahe bringt, die man sonst wohl nicht kennen gelernt hätte. Nicht für einen alles, sondern für jeden etwas, jenseits von Genres oder Budgets!

Alltagsgeschichte(n)

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Bereits ein halbes Jahr ist es her, dass Elisabeth T. Spira starb. Sie war eine großartige Journalistin und Geschichtensammlerin. Im Nachruf in der Presse stand, dass sie stets beliebt war, "obwohl sie eigentlich keine war, die aktiv darum gekämpft hatte, gemocht zu werden." Eine ihrer Glanzleistungen waren die Alltagsgeschichten, die Bürger*innen aus dem Volk an verschiedenen Orten und Situationen zeigen.

/Slash 2019 Preview und Programm-Schmankerl

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Auch dieses Jahr wartet das /slash Festival des fantastischen Films vom 19. bis 29. September mit einem Programm auf, das allen Fans des Unheimlichen, Seltsamen und eben Fantastischen Freude bereiten wird. Vom Klassiker zum Hidden Gem und bis zur Kuriosität ist auch 2019 wieder alles vertreten, und auch die Schienen des Festivals sind hervorragend gewählt, zeitgemäß und durchdacht.

Giallo im Filmmuseum – Horror, Sex and Crime

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Nach den goldenen Tagen der Italowestern der 60er Jahre verdunkelte sich der Kinohimmel und finsterere, extremere Gestalten betraten die (Kino-)Bildfläche: der Vorhang ging auf für "Giallo all'italiana".

Selbstfindung ist jetzt salonfähig

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Drei Jahre nach der ersten Staffel erschien diesen Sommer dann doch der zweite Durchgang für die fulminante britische Serie "Fleabag". Idee, Konzept sowie Drehbuch stammen von der bezaubernden und unglaublich begabten Phoebe Waller Bridge, die ebenso die Hauptdarstellerin darin zum Besten gibt.

Sommerkinos - Kinosommer 2019

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Sommerkinos sind mit Anfang August in ihrer Halbzeit angekommen, aber es gibt noch viel zu sehen dieses Jahr! Deshalb möchte ich ein paar Empfehlungen meinerseits aussprechen. Ich werde mich dabei nicht auf eine spezielle Veranstaltungsreihe beschränken, sondern auf die Filme, welche man diesen Sommer unbedingt im Open-Air-Modus gesehen haben muss.

Memento Mori

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Gehört hatte ich bereits unzählige Male von diesem Film: "Memento". Angeblich mittlerweile ein Filmklassiker und man müsse ihn unbedingt gesehen haben. Da führe kein Weg daran vorbei. Es gehe um Leben und Tod, oder so ähnlich. Um die Leute vom Gegenteil zu überzeugen, beschloss ich ihn also im Sommer anzusehen. Und muss den anderen leider Recht geben.

Sind wir Gefangene unserer eigenen Erziehung?

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Sehr nachdenklich und bedrückt gehe ich aus dem Kinosaal. Unfassbar ist diese Welt für mich, in der diese Kinder aufwachsen. Ein demokratiefeindliches Umfeld, in dem sie nach dogmatischen Prinzipien rechtsextremer Ideologie erzogen werden. Ein Feld, dem viel zu wenig Beachtung geschenkt wird – bis zu dem Film "Kleine Germanen".

When they see us – Zuerst Urteil, dann Prozess

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"When they see us" zeigt die durchdringende Abbildung einer amerikanischen Realität, in der Kinder und Jugendliche aufgrund ihrer Hautfarbe misshandelt und weggesperrt werden. Deren Familien systematisch zerstört und in Armut getrieben werden. Ava DuVernays Mini-Serie bietet das perfekte Format, um einen umfangreichen Einblick in die komplexen Leben der Central Park Five zu bekommen.

Niemals vergessen

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Vor bereits acht Jahren starben bei zwei terroristischen Anschlägen eines Rechtsextremen in Norwegen insgesamt 77 Menschen. Zunächst explodierte im Stadtzentrum Oslos eine Bombe, die acht Menschen in den Tod riss. Anschließend fuhr der Täter zur Insel Utøya, wo er im Endeffekt die TeilnehmerInnen wie Tiere jagte und auf alles schoss, was eventuell ein Mensch sein könnte. Diese traumatischen Geschehnisse wurden nun unter dem einfachen Titel "Utøya 22. Juli" verfilmt.

(Wolfs)Menschen am Sonntag – Der weite Schatten des Exils

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Die heutige Filmlandschaft Hollywoods wäre ohne einige der schlimmsten geschichtlichen Ereignisse des 20. Jahrhunderts nicht das, was sie ist. Exil und Vertreibung, Verfolgung und Ermordung verbindet die Geschichten einiger der einflussreichsten Filmschaffenden des "Goldenen" Zeitalters des Films.

Ich seh, ich seh

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Im Horrordrama/Kammerspiel "Ich seh ich seh" (2014) von Veronika Franz und Severin Fiala geben sich die Urgesteine des Horrors, Paranoia und Isolation, ein fröhliches Stelldichein, wobei kein Stein auf dem anderen gelassen wird und Erwartungshaltungen beinahe routinemäßig vorgeführt werden.

Ein echter Wiener geht nicht unter - Mundls Menschlichkeit

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"Mei Bier is ned Deppat", wer hat diesen Satz noch nicht, ob des Empfangs eines Hopfengetränks, lauthals in eine feuchtfröhliche Runde ausgerufen? Doch so einprägsam der Charme des hier dargestellten Proletariats und Wiener Grantelns auch ist, geht es bei der Dokumentation des Lebens der Familie "Sackbauer" und dessen scheinbaren Oberhaupts Edmund, um einiges mehr, als nur seichte Unterhaltung von oben herab.

Wie würde es klingen, wenn er fällt?

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Der Elitekletterer Alex Honnold erklimmt die schwierigsten Felswände ohne Seil und ohne Sicherung. Ein falscher Tritt, ein misslungener Griff, und er stürzt hunderte Meter in die Tiefe. Sein enger Freund, Dokumentarfilmer Jimmy Chin, hat ihn während seines bisher waghalsigsten Vorhabens, der Bezwingung des imposanten El Capitan, begleitet. Mit "Free Solo" gelingt ihm ein visuell atemberaubender und aufwühlender Film über Freundschaft, Angst und Freiheit.

Filmfestivals 2019: Soll- und Ist-Zustand

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Filmfestivals kommen und gehen, wobei nicht immer klar nachvollziehbar ist, wer weshalb wie viele Förderungen erhält. Der Asphaltdschungel der Festivalsaison ist ein hartes Pflaster.

Hagazussa – Der Hexenfluch

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Die deutsch/österreichische Koproduktion vom Wiener Regisseur Lukas Feigelfeld flog bei mir komplett unters Radar. Ein Fehler, wie ich letzten Monat erst feststellte, denn da habe ich einen würdigen Themencousin vom großartigen "The VVITCH" verpasst. Im Folgenden über den Film "Hagazussa".

Hommage an MA2412

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Wer kennt sie nicht? Breitfuß, Weber, Knackal und den Weihnachtsmann. Sie waren – nein, sie sind Kult und diesem möchte ich nun huldigen.

Österreichische Moralpredigt kurz vorm Fall der Demokratie

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Wien, der Sündenpfuhl, wo "ma ka deitsches Wort mer in da U-Bahn heart"; Wien, das verhasste Pflaster der Kommunisten und anonymen Großstädter, der Weltenbürger und damit Landesverräter. All diese "Volks"- und "Vaterlandsneurosen" kann man sich beim Ansehen des Films "Die kleine Veronika" angenehm bestätigen lassen. So wohlig Angst und Bange wurde einem schon lange nicht mehr gemacht.

Die Lust am Aufbegehren

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Female Pleasure. Da kommen Gedanken an guten Sex und offenen Umgang mit Körpern auf. Vielleicht eine andere Art von Aufklärungsfilm, der zeigt, was alles möglich ist. Starke Frauen vorstellt, eventuell einen Fokus auf selbstbestimmte Selbstermächtigung setzt. Der Ansatz von "#FemalePleasure" ist ein bisschen ein anderer. Barbara Miller setzt als Regisseurin zwar einen Fokus auf starke Frauen und sexuelle Selbstermächtigung, Genuss spielt dabei aber eine geringere Rolle als erwartet.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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