NOCH MEHR KULTUR

Kochen, Corona und Judith Butler

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"Ein Tag ohne Brot ist lang", so besagt ein russisches Sprichwort. Und weil die Tage in der Isolation des Lockdowns besonders lang waren, reichte da auch kein normales Brot mehr, oh nein! Es war das Bananenbrot, das sämtliche Lifestyleblogs und Haushalte eroberte. Der Siegeszug des kulinarischen Selbsterhalts und auch der Selbstfindung fuhr in den Bahnhof Gesellschaft ein.

In Wien viel Neues - Kultur 2021

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Nach dem langen, coronabedingten Winterschlaf regt sich die Kulturszene Wiens dann doch wieder mit einigen interessanten Festivals. Diesmal beschränken wir uns jedoch nicht nur auf Filmfestivals, denn auch andere spannende Kulturveranstaltungen verdienen es, erwähnt zu werden, sind sie doch auch ein fixer Bestandteil des Kulturerlebnisses in Wien.

Parasoziale Beziehungen: Wenn Serienfiguren zu Freund*innen werden

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Deine Screen-Time ist regelmäßig 5h+? Ohne Serienhintergrundrauschen schläfst du nicht ein? Bei deinen Lockdown-Spaziergängen trifft man dich nicht ohne Kopfhörer im Ohr? Du bist nicht allein. Für manche von uns sind während der Pandemie die fiktiven und realen Charaktere auf unseren Bildschirmen mittlerweile zu alten Bekannten geworden. Anstatt mit Freund*innen Gemüse zu schnippeln, leisten uns Rachel & Ross oder die Hosts unseres Lieblingspodcasts beim Kochen Gesellschaft. Hallo, parasoziale Interaktion!

Leine(r) ziehen - Ein Nachruf auf ein Warenhaus?

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Haben wir uns gerade noch mit der Geschichte und dem kulturellen Einfluss der Einkaufszentren beschäftigt, ist eines davon auch schon wieder prominent in den Medien vertreten. Eine Kontroverse nimmt seinen Lauf.

Du hattest einen Corona-Traum? Hirnforscher*innen wissen warum

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Die Popularität des Hashtags #coronadreams zeigt, dass die Pandemie Menschen weltweit bis in den Schlaf verfolgt. Zahlreiche Twitter-User*innen teilen Alpträume, in denen sie sich in dichtgedrängten Menschenmengen wiederfinden oder erschrocken feststellen, dass sie ihr Haus ohne Mundnasenschutz verlassen haben. Aktuell erforschen Neurowissenschaftler*innen, warum wir im Lockdown nicht nur häufiger, sondern auch düsterer und skurriler träumen. Wie schon die alten Ägypter, antiken Griechen und Sigmund Freud, will die moderne Hirnforschung einem der rätselhaftesten Tricks unseres Bewusstseins auf die Spur kommen.

Einkaufszentren – Shopping(da)malls und heute

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Nicht nur Konsumtempel, sondern auch als Sozialisationsort der Postmoderne und identitätsstiftendes Gebäude für Millionen von Jugendlichen wirkt es selbst nach seiner Blütezeit, während der Handel übers Internet boomt, weiter auf uns und unsere Umwelt ein. Das Einkaufszentrum.

Künstliche Intelligenz hat diesen Artikel geschrieben

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Der Abgabetermin für diesen Beitrag rückte immer näher, mir fehlte jede Inspiration, und deshalb blieb mir eigentlich nichts anderes übrig, als diesen Artikel von künstlich intelligenten Maschinen generieren lassen. Dank Text Mining, Maschine Learning & Co erwartet dich hier nun – statt leeren Seiten – "Kunst", kreiert von überraschend klugen Algorithmen. Freu dich auf eine romantische Kurzgeschichte über den stabilen Kaffeetrinker Ludwig und den zärtlichen Basti, erschreckend zeitgemäße Lyrik mit dem Titel "Wo wir nicht grüßen dürfen", und Illustrationen, in denen die Wiener Skyline auf Katzenliebe trifft.

Über Corona reden

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Ich weiß, ich bin nicht die Einzige, die Sehnsucht hat. Danach, neue Leute kennenzulernen und unspannenden Smalltalk zu führen – »Und was machst du so?« –, mit der Bäckerin ein paar Worte zu wechseln und ihre untere Gesichtshälfte zu erkennen, nach Unbeschwertheit, nach gehaltlosen Blödeleien im Büro, nach Gesprächen, die nicht zwangsläufig früher oder später beim C-Wort landen.

Bericht von der Front

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Die Emotionen in der Bevölkerung kochen seit etwa einem Jahr verständlicherweise über. Besonders gut ist dies zu beobachten in den unterschiedlichsten Geschäften dieses Landes. Wie gut, dass ich derzeit in einem Reformhaus arbeite und darüber berichten kann.

Im Technischen Museum

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Das Technische Museum Wien im 3. Bezirk ist eine bezaubernde Wunderkammer in Sachen Technikgeschichte und Zukunftsausblicke, denn in dem gigantischen Museumsbau, der selbst wie eine ehemalige Industriehalle wirkt, kann man sich nicht nur räumlich, sondern auch thematisch für Stunden verlieren.

Schreibseminar für Anfänger

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Nachdem ich einen Roman gelesen hatte, in dem die Protagonistin ein Schreibseminar besuchte, nahm ich am Seminar "Writers' Tricks" vom Writers' Studio in Wien an vier Halbtagen teil. Endlich konnte ich wieder aus dem Coronaalltag ausbrechen und etwas Lebenserfahrung sammeln.

Boden geht uns alle an

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Boden für Alle – für wen auch sonst. Was logisch klingt, ist tatsächlich ein realitätsfernes Konzept in Österreich. Die Ausstellung mit dem gleichnamigen Titel erklärt im Architekturzentrum Wien im Museumsquartier aktuell die Problematiken hinter dem Bodenverbrauch und erleuchtet geneigte Besucher*innen zu dem Thema.

Ein Jahr Corona - Ein Rückblick

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Vor circa einem Jahr hat unser Autor Chris Gajsek den Artikel "Epidemien und Film. Unwissenheit und Vorurteil" verfasst. Nun ist es an der Zeit, sich ein paar Dinge rückblickend anzusehen und zu vergleichen. Mit welchen Prognosen lagen wir "richtig", mit welchen "falsch"? Wie hat sich unser Jahr in Zeiten von Corona zugetragen?

HOW TO: Wiener Kulturstätten unterstützen

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Freust du dich schon wieder auf einen Sonntagnachmittag in deinem Stammkino, im kleinen Improvisationstheater oder in der Galerie ums Eck? Wir auch. Doch viele kleine Wiener Kunststätten leiden unter der Corona-Krise. Zum Glück gibt's zahlreiche Möglichkeiten, die Wiener Kunst- und Kulturszene virtuell zu erkunden und zu unterstützen. Wir sagen euch, wie.

Tales from the Kinokassa Vol. 2

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Mein letzter Arbeitstag vor dem erneuten Lockdown war der 2. November, der Tag, an dem vier Menschen ihr Leben durch einen Terroranschlag verloren haben. Da sich das Ganze in der relativen Nähe meines Arbeitsplatzes abgespielt hat, musste ich ebenfalls mehrere Stunden in Ungewissheit ausharren, bevor ich nachhause gehen konnte. Ein Versuch einer persönlichen Aufarbeitung und weitere Überlegungen.

Nicht verhungern!

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Es ist wieder Lockdown und unsere Wahlmöglichkeiten für die Freizeitgestaltung sind beschränkt. Spazieren gehen oder drinnen in die Kiste starren lautet also die Devise. Beides verbinden kann man in dem absolut süchtig machenden Computerspiel »Don't Starve«. Dort spaziert man als Cartoonfigur im Tim-Burton-Stil durch Wüste, Wald und Wiesenland und versucht, naja, nicht zu verhungern.

Die anderen Gespenster

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Was hat Derrida mit Halloween zu tun? Jacques Derrida schrieb 1993 mit "Marx' Gespenster" ein Buch, das einen dermaßen gewaltigen kulturellen Impact hatte, wie es nur wenige philosophische Werke der letzten Jahrzehnte verzeichnen können. Seine darin enthaltene Wortkreation "Hauntology" ist bei weitem nicht nur ein Wortwitz.

Halloween in Isolation

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Diese Jahr wirken so manche verlassenen Geisterhäuser noch geisterhafter und noch verlassener. Isolation und social distancing machen die Zeit des sonstigen wohligen Gruselns zur Zeit der Einsamkeit und auch Beklommenheit. Wie man, meiner Meinung nach, das Beste aus der Situation macht und Halloween doch noch retten kann, möchte ich heute zum Thema machen.

Insta als neues Kulturprogramm

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"Wie Wien wohnt" ist eine der Instaaccounts, die einfach nur die Realität abbilden und dabei dennoch künstlerisch rüberkommen. Dahinter stecken Hannah und Marie-Louise, beide in ihren Zwanzigern und beide begeistert von ihrem Projekt. Das ETC.-Magazin hat mit ihnen über ihren Account gesprochen.

Als Wiener in Schönbrunn

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Mitten im Corona-Lockdown habe ich beschlossen, als Wiener eine der größten - wenn nicht sogar die größte - Touristenattraktion Wiens zu besichtigen. Leere Hallen, gespenstische Stille und eine seltsame Art "Phantom"-Nostalgie waren meine Begleiter in dem verwaisten Schloss, das normalerweise täglich tausende Besucher*innen empfängt.

Der kleine Lacher zwischendurch

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Die Galerie der komischen Künste hat zehnjähriges Jubiläum und stellt deshalb die besten Cartoons nochmal aus. "Goldene Cartoons" ist damit ein Best of und hält den üblichen Standard.

We want you!

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!! CALL !!
!! Achtung, die Deadline endet am 28. Juni !!

Wann, wenn nicht jetzt künstlerisch austoben? Wann, wenn nicht jetzt deiner kreativen Ader nachgehen? Das etc. Magazin sucht wieder nach jungen, neuen oder (noch) unbekannten Talenten zum Thema "etc.".

Wo bleibt die Kultur?

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Die Corona-Krise sperrt uns ein und zwingt auch die Kultur in einen abgesonderten Raum. Was also machen, um sie zu erhalten?

Wie man seine kreative Ader entdeckt

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Bist du genervt von all den Artikeln, die dir Tipps geben wie du den "Who does isolation best"-Wettstreit gewinnst? Wir auch! Und deshalb sagen wir dir auch nicht, was du tun sollst. Stattdessen erzählen wir von unseren Erfahrungen mit dem Kreativsein, was uns hilft, was schwierig, was schön ist. Alles kann, nix muss.

NewTube

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Beschäftigung in Zeiten der Krise. Was tun, wenn man nicht rausgehen soll/darf und bereits das zehnte Buch ausgelesen hat? Christopher Gajsek sagt: YouTube neu entdecken! Unser Autor kennt einige Channels, die eine wunderbare Auswahl an Skurrilität, Schönem und ein wenig Flucht vor der Fadesse dieser Tage bieten.

We want you!

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!! CALL !! Derzeit kann einem schon mal die Decke auf den Kopf knallen - wir wollen dagegensteuern. Wann, wenn nicht jetzt künstlerisch austoben? Wann, wenn nicht jetzt deiner kreativen Ader nachgehen? Das etc. Magazin sucht wieder nach jungen, neuen oder (noch) unbekannten Talenten zum Thema "etc.".

Der grüne Daumen gegen die Einsamkeit

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Jetzt, wenn wir alle mehr oder weniger zu Hause eingesperrt sind, wird es mit der Gesellschaft langsam eng. Mitbewohner*innen oder Partner*innen, eventuell noch die Eltern bei denen man wohnt, aber die Welt wird kleiner. Was dagegen hilft, ist mehr Leben, am besten solches, das man selbst beeinflussen kann. Also Pflanzen.

Mein Opa ist am Telefon...

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Am anderen Ende der Leitung ist jemand. Auch wenn wir es im Moment ab und zu nicht glauben können, aber da draußen sind noch andere Menschen. Wir sind nicht alleine. Gefangen zwischen Egozentrismus und Isolation gibt es doch eine Lösung - Augen auf!

Eine App mit Mehrwert

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"Too good to go". Nur zum Einkaufen außer Haus gehen, oder um uns die Beine zu vertreten und frische Luft zu schnappen. Gerade in unserer derzeitigen Situation ist es wichtig, aufeinander zu schauen. Ich weiß, das habt ihr wohl schon x-mal gehört und gelesen. Doch von der sinnvollen App, die wichtige und aktuelle Aspekte miteinander verbindet, habt ihr vielleicht noch nicht gelesen. Zeit wird es daher, sie euch endlich näher zu bringen.

#StayHome, alrighty then.

Unbenannt

Als sogenannte "Maßnahme" der Bundesregierung gegen die Ausbreitung des Coronovirus sollen wir alle möglichst viel zuhause sein. Wir sollen uns social distancen, einigeln, einbunkern, isolieren. Schön und gut - aber was macht man eigentlich, damit einer*m nicht die Decke auf den Kopf knallt? Unsere Redaktion erzählt dir, was sie derweil so treibt. Vielleicht ist auch etwas für dich dabei?

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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