Erdiger Rock aus der Post-Monarchie

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Mit "Wrench" legen Dead End Friends ein wohltuend-ungestelltes Rock-Album vor, das Spaß macht.

Evita - das Musical verpasster Chancen

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Wien hat noch immer den Ruf, eine große Musicalstadt zu sein. Die VBW sind wahrscheinlich sehr stolz darauf und probieren, das auch beizubehalten. "Evita" sollte demnach eine gute Stückwahl sein, aber ein Kassenschlager als Vorlage reicht doch nicht immer aus.

Die letzten Machos in der Stadthalle

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Wanda spielen mit dem Sexismus. Mit Inzest, mit dem "Komm her, Schatzi", das Wiener so überheblich wirken lässt. Und gleichzeitig mit einer Nonchalance, die Falco kaum besser rübergebracht hätte. Beim einzigen Wien-Konzert des Jahres haben sie das ihren Fans auch wieder gezeigt.

Amadeus 2016: Nur einer gewinnt

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Einmal im Jahr versammelt sich die heimische Musikszene im Volkstheater, um sich selbst zu feiern. Also quasi, bei der Verleihung der Amadeus Austrian Music Awards. Das Ergebnis ist selten überraschend.

Festivals vor der eigenen Haustür

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Frühling is' - wir wollen raus und unter freiem Himmel feiern! Möglichkeiten gibt es dazu genug. Wir verraten in der Übersicht auf welche Wiener Musikfestivals wir uns heuer bis inklusive Juli ganz besonders freuen.

Zwischen Leidenschaft und Emanzipation

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In der Josefstadt wird Schnitzler gespielt. Arthur Schnitzler ist in Wien kein selten gespielter Autor, schließlich sind seine Biographie und seine Karriere stark mit der Stadt verschmolzen. Gleichzeitig bietet sich Schnitzler auch für Gesellschaftskritik gut an, schließlich haben seine Werke schon zu Lebzeiten wegen ihrer Freizügigkeit für Skandale gesorgt.

Heile mich

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Im Auge des Sturms der Verwirrung von Politik, den Nachrichten, der Welt da draußen halt, finden sich drei Freundinnen auf der Bühne im WERK X wieder. "Heile mich" ist ein Stück über Beziehungen, zu anderen und sich selbst. Im Fokus stehen weibliche Freundschaften, die Zerstörungswut, Zerbrechlichkeit und eine unerschütterliche Kraft bergen.

Eine Wiener Unterweltkarriere

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David Schalkos »Schwere Knochen« war eines meiner liebsten Bücher von 2018. Nun hat man sich am Volkstheater um eine Bearbeitung für die Bühne bemüht (aufgeführt in der Halle E im Museumsquartier, weil im Volkstheater selbst umgebaut wird). Natürlich musste ich mir das anschauen gehen. Eine Art Fassungsvergleich.

Wiener Schmäh und eingespielte Kabarett-Rezepte

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Pepi Hopf ist kein Neuling im Kabarett-Geschehen, für mich aber schon. Also Kleinkunst und nicht große Bühne. Aber im Kabarett trifft man ja oft Menschen, die man noch nie im Fernsehen gesehen hat und damit im Sinne des Erfinders.

Von Messiassen unserer Zeit

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Die vorarlbergische Lieblingstheatergruppe aller Wiener und Wienerinnen, das aktionstheater ensemble, bringt sein neuestes Stück "Heile mich" nach Wien. Ende Jänner/Anfang Februar geben sie fünf Vorstellungen im WERK X in Meidling. Vorab traf ich den Regisseur/Autor Martin Gruber für ein Gespräch.

Weihnachten mit Witz

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Britische Adelige als Hauptthema, englisches Stand-up-Theater als Hauptthema und ein bisschen Mitmach-Action für jede*n. In der Drachengasse haben die English Lovers mit "Christmas Crackers!" die Weihnachtszeit eingeläutet.

Ich wurde auserwählt, dieses Programm zu schreiben

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Lisa Schmid, Schauspielerin und Kabarettistin, widmet sich bei ihrem ersten Soloprogramm einem Thema, welches man nicht gleich mit einem lustigen Abend verbindet – dem Tod. Geschickt bricht sie dieses Tabuthema mit Wiener Schmäh und einem Ziel: ein Ehrengrab.

Den Gemeindebau wirst du nicht los

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Hauptsache Gemeindebau. Denn der Gemeindebau ist ein Wiener Symbol. Genauso wie der Tod. Und deshalb gibt es im WERK X am Petersplatz jetzt mit "Hauptsache Gemeindebau. Das Leben, der Tod, die Familie" eine Ode an die Klischees von Wien.

Mythenverabeitung im ersten Bezirk

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Im Ein-Frau-Stück "Weißer Rauch. Pocahontas im Virginia-Megastore" im Theater in der Drachengasse, die eventuell die kleinste Gasse Wiens ist, tritt Nancy Mensah-Offei unter anderem als John Smith, John Rolfe oder auch als Donald Trump, erkennbar an roter Kappe und Golftasche, auf die Bühne. Jedoch niemals als Pocahontas.

Brecht trifft Horvath

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"Geschichten aus dem Wienerwald", ein Klassiker auf den Theaterbühnen des deutschsprachigen Raums, ist derzeit im WERK X, jenem in Meidling, zu sehen. Der Nino aus Wien begleitet das Stück auf der Gitarre sowie mit seiner Stimme. Die restlichen Schauspielerinnen teilen die wichtigsten Rollen des Dramas in den Sprachen Deutsch und Französisch unter sich auf und schlüpfen einmal in diese und einmal in jene. Eine Kritik.

Wenn Frauen Männer spielen

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The world is yours. Ja eh. Aber manchmal sieht die Gesellschaft das anders. Egal, wie gerne man es so hätte. Bei "Ich rufe meine Brüder" wird einem das im Burgtheater schmerzlich direkt vor Augen geführt.

Opernball - der Sieg der Rechten

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Der Opernball kann ein Schlagwort zwischen zwei Welten sein. Gesellschaft oder Kultur. Einerseits ist er eines der größten Events des Landes, jeder der Rang und Namen hat oder haben will, taucht deshalb am Donnerstag vorm Aschermittwoch in der Staatsoper auf. Andererseits kann Opernball für den Roman von Josef Haslinger stehen und damit für eine Film- und Theatervorlage. Eben als letzteres wird "Opernball" jetzt im Volx / Margareten gezeigt.

Mirage

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"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will." Dieses Zitat von Albert Schweitzer und allerhand weitere, von verschiedenen Persönlichkeiten, wurden als Inspirationsgrundlage für das Stück "Mirage [something illusory]" herangezogen. Die Choreografin Nadja Puttner hat gemeinsam mit dem Ensemble Unicorn Arts einen getanzten Wunsch formuliert und choreografiert und das Stück an zwei Spieltagen im Off Theater präsentiert.

Die Tagespresse ist zurück

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Im ORF hat die Tagespresse-Show keine allzu lange Laufzeit gehabt, dafür ist sie jetzt mit ehrlich gesagt besserer Qualität wieder zurück im Rabenhof. Paul Kraker moderiert die Show mit erstaunlich ernstem Gesicht, die Nachrichten schwanken zwischen intelligent-humorvoll und zwischendurch ein bisschen abgedroschen, die eingespielten Videos wirken dafür besser gescripted und produziert, als die Videos in der Fernsehsendung.

Autos

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Das Stück beginnt mit düsterer Musik, chorischen Klängen und einem transparenten Vorhang, der sich sehr langsam öffnet. Künstlicher Nebel schwappt über den Bühnenrand und das Ensemble tritt auf – 3 Männer, 2 Frauen. Alle haben schwarze, bis zum Boden reichende Kleider an. Das Bühnenbild hat nur eine Farbe – Weiß. Der Boden formt eine schräge und das Licht gestaltet die Atmosphäre.

Theater gegen die Einsamkeit: Martin Gruber im Gespräch

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Das aktionstheater ensemble wird bald 30, doch bevor die Korken knallen, gibt es noch ein ganz besonderes Theater-Projekt seines Gründers Martin Gruber im WERK X: Vom 15.–18. November werden Stücke der letzten Jahre neu interpretiert in „Vier Stücke gegen die Einsamkeit“ aufgeführt. Was der Regisseur darüber und über 30 Jahre “Arbeit am Moment” verrät, erfährt ihr hier.

Politik als Kabarett?

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Parlamentsdebatten, Diskussionssendungen, Fernsehinterviews. Irgendwann denkt der Zuseher und die Zuseherin sich gar, dass Politik wohl nicht mehr allzu sinnvoll ist. Die Sätze wiederholen sich, die Inhalte scheinen immer weniger statt mehr zu werden. Doch mit ein bisschen Glück kommt der eine Moment, der zumindest für ein bisschen Versöhnung mit der Politik sorgt. Denn Politiker sind auch nur Menschen und manchmal kommt dabei einiges an Situationskomik heraus.

Geht ins Theater, ihr jungen Leute!

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Das Theater. Ein Ort, an dem man verzaubert wird. Die Samtsessel, die Deckenbemalung und das elegante, in die Jahre gekommene Publikum führen zu einem Gefühl des Hochmuts. Doch dann der Fall, denn an einen Platz mit richtig guter Sicht kommt man nicht unter 50€. Für die meisten jungen Menschen nicht erschwinglich. Jetzt kommt die gute Nachricht: die Theater haben für ihr junges Publikum mittlerweile Aktionen geschaffen, die wir euch vorstellen möchten. Also: geht ins Theater!

Nieder mit dem Patriarchat (?)

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Fünf Wochen vor der #MeToo-Debatte und ihren damaligen Auslösern hatte Martin Gruber die Idee zu seinem neuen Stück und formulierte zum ersten Mal das Sujet von "Die wunderbare Zerstörung des Mannes. Bestandsaufnahme einer Verstörung": die Zerstörung des derzeitigen Systems, dargestellt durch die intimsten Gedanken der sechs Darsteller. Ein Gespräch mit dem wunderbaren Martin Gruber.

David Bowies LAZARUS im Volkstheater

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Thomas Jerome Newton, der Mann, der auf die Erde fiel, betrinkt sich mit Gin, während sein Geist einen Drahtseilakt zwischen den Realitäten aus zwei Universen betreibt. Da scheint es ganz schön verrückt, auf Hoffnung zu setzen.

Freiwilliges Training der Bauchmuskeln

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Sowohl das Theater als auch das Improvisationstheater haben in Wien eine lange Tradition. Einmal monatlich kann man im TAG den SchauspielerInnen auf der Bühne beim Theatersport (so lautet der Fachbegriff für diese Art von Improvisationstheater) zu sehen, sich vor lauter Lachen den Bauch halten und die Tränen aus den Augenwinkeln wischen.

Des Körpers Feinde und neue Allianzen

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Derzeit ist im Schauspielhaus Wien das Stück "Ein Körper für jetzt und heute" zu sehen, das mit einer erstaunlichen Stimmenvielfalt von einem Aggregatzustand in den nächsten hastet. Ein bewegter Theaterabend ist garantiert!

Geerbte Geschichte?

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Kürzlich fand im Off Theater eine Vorstellung besonderer Art statt. Unicorn Art präsentiere unter der Leitung von Nadja Puttner das Tanztheaterstück "Hiraeth - I carry someone else's memory", das die Folgen des Zweiten Weltkrieges auf eine etwas andere Art aufarbeitet.

One, two, three, four – Von der alten in die neue Bewegung

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Im WERK X wird das Publikum noch bis 24. Jänner bei "Swing: Dance to the Right" dazu eingeladen, einen schwungvollen Trip mit Stationen in Hallstatt, Wien und auf dem Südpol zu machen. Das folgenschwere Gepäck an Worten wird dabei nach und nach entladen, bis ein Funken Emotion übrigbleibt.

Puppenspiel und Gesang am Volkstheater

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Zur Zeit findet im Volkstheater ein Liederabend der besonderen Art statt. Unter der Regie von Nikolaus Habjan und mit der Musicbanda Franui werden die Lieder Georg Kreislers neu interpretiert und auf die Bühne gebracht. Schauspieler und Puppen tanzen, singen und sprechen Seite an Seite und bereiten so dem Publikum einen makaberen, lustigen und derben Abend unter dem Titel "Wien ohne Wiener".

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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