Ein Österreicher und seine Ausstellung

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Erweiterung, Erneuerung und Vorausdenken. Erwin Wurm wird in der Kunstszene vieles zugesprochen und dies auch mit Freuden, vernimmt man doch immer wieder die positiven Pressestimmen, dass er trotz des ganzen Heckmeck um seine Person erfrischend allürenfrei geblieben ist.

Die Kunst des Viel-Sagen-Wollens

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Andrea Büttner beschäftigt sich in ihrer Kunst immer wieder mit Übergängen: vom Kollektiv zum Individuum, von Außen und Innen, vom Unsichtbaren zum Sichtbaren. Vor allem die Sichtbarmachung des Ungesehenen ist ein großes Thema ihrer Werkschau "Beggars and iPhones" in der Kunsthalle Wien, die eigentlich mehrere kleine Ausstellungen in sich vereint.

Kaleidoskop der Wegwerf-Gesellschaft

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Martin Parrs Fotografien im zweiten und dritten Stock, Edson Chagas Fotografien im Keller. Dazwischen, im Innenhof, vier Installationen. Es herrscht harmonische Einheit in der Vielfalt. Im Kunsthaus Wien gibt es noch bis 30. Oktober viel zu sehen.

Land & Leute in Bildern

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Das Fotoarchiv der Albertina zählt zumindest in Wien zu einem der umfangreichsten Archive – immerhin wurde die Sammlung schon in den 1850ern begonnen. Jetzt stellt die Albertina mit der Ausstellung "Land & Leute" eine Retrospektive der besten Stücke vor.

"We are all flesh!"

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Nach der im vergangenen Jahr gezeigten Schau zu Tracey Emin, wartet das Leopold Museum nun erneut mit einer Ausstellung auf, die sich einer zeitgenössischen Künstlerin widmet. Die Arbeiten der belgischen Bildhauerin Berlinde De Bruyckere (*1964 in Gent) werden zwar in kleinerem Rahmen präsentiert, weniger eindrücklich wirken sie dadurch aber keineswegs.

Ein Ort an dem die Zeit still steht

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In Hütteldorf am Rande der vielbefahrenen Hüttelbergstraße thront inmitten des angrenzenden Waldes eine von türkisblauer Farbe dominierte Villa, die eine eigentümliche Aura einer längst vergangenen Zeit umgibt und heute bedeutende Werke eines ,,Phantastischen Realisten“ beherbergt.

Moderner Maler wider Willen

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 Das Kunstforum Wien widmet dem als Einzelgänger bekannten Künstler Balthasar Klossowski de Rola noch bis zum 19. Juni 2016 eine Retrospektive, die seine Ausnahmestellung in der Malerei der Moderne beleuchtet.

Raum und Zeit für die Kunst

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 Silence heißt das erstmals 2012 von Museumsdirektor Karlheinz Essl initiierte Ausstellungskonzept, in dem Besucher seit dieser Woche eingeladen werden Kunst in Ruhe und ganz für sich zu genießen.

Disco im Museum

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Das Winterpalais zeigt momentan eine Auswahl von Werken des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson (*1967) unter dem Titel "BAROQUE BAROQUE". Als kunstaffiner Wiener kennt man ihn spätestens seit dem Ausbau der Kunstkammer im Kunsthistorischen Museum, in der nun hypermoderne Lampen von den hohen Decken hängen.

Gleich zwei Welten der Romantik

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Neben der momentan zu besichtigenden Ausstellung über die Welten der Romantik (bis 21. Februar 2016), zeigt die Albertina auch eine voll Lieblichkeit und Farbensinn strotzende Schau abseits des Mainstreams.

What the fuck, Sabrina!?

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Teenie-Serien aus den 90ern zu schauen ist wie Hubba Bubba Kauen: die ersten drei Sekunden sind der Himmel auf Erden, aber dann wird's schnell abgeschmackt. Wir haben uns eine Folge "Sabrina -Total Verhext!" gegönnt, und, sagen wir's mal so, rückblickend gesehen waren die Heldinnen unserer Jugend nicht gerade eine "Fleabag". Nicht mal ansatzweise. Ganz schön war's trotzdem… und ganz schön frustrierend.

Willkommen im Dreamland

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Seit dem 1. Mai kann auf Netflix die Serie "Hollywood" angeschaut werden. Eine Serie mit Starbesetzung, welche die Geschichte Hollywoods der Nachkriegsjahre beschreibt, sich jedoch selber in einen märchenhaften Hollywoodfilm verwandelt.

Die Welt ohne Kino?

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Der Film ist seit seiner Entstehung untrennbar mit dem Kino verbunden. Wie das Gebet mit dem Tempel, ist der Film im Kinosaal zuhause, dem Ort seiner ersten Begegnung mit dem Publikum, welches das Sehen und Rezipieren übernimmt.  Wirkt sich denn nicht auch der Geschmack von Popcorn, das Geräusch des Kartenabreißens, der Geruch der Kinostühle und die Atmosphäre im Saal auf den Gesamteindruck des Films aus? Und wie wird sich die Filmkultur ohne diese Dinge entwickeln?

Contagious Love

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Ein Virus greift um sich. Nein, es ist nicht jener, dessen Name nicht mehr genannt werden darf, da wir ihn bereits überreizt haben. Die Rede ist von der Suche nach Seelenverwandten und der perfekten Liebe. Ein paar Gedanken zu der neuen Netflixserie "Osmosis", die mehr zum Nachdenken anregen, als dass sie etwas aussagen.

Was ist Film? Das zyklische Filmprogramm

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In Zeiten einer weltweiten Pandemie, die Menschenversammlungen unverantwortlich macht und so ein Zuhausebleiben fordert, sind Kulturstätten wie Kinos, Theater und Museen besonders betroffen. Doch diese Kulturräume sind deshalb nicht verschwunden, nur in den theoretischen Raum gerückt worden.

Klassiker aus der Schatzkammer der österreichischen Kultur

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Der Coronavirus und die Maßnahmen gegen die Ausbreitung desselben fesseln uns noch immer an unsere eigenen vier Wände. Für's Wochenende zu Hause hat euch Johanna Stockreiter ein paar österreichische Klassiker à la #stayhome, #gibdirdas und #jetzthastduzeitdafür zusammengetragen. Enjoy!

Film Festivals 2020

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Eigentlich freuen wir uns wahnsinnig auf Film Festivals 2020 in Wien. Eigentlich sollte das hier eine Liste mit unseren diesjährigen Empfehlungen sein. Und plötzlich ist Corona da. Die Liste geben wir dennoch an euch weiter - Änderungen und Absagen leider vorbehalten.

FREUD im ORF

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Suspense made in Austria: Mit der neuen Serie "Freud" machen ORF und Netflix erstmals gemeinsame Sache. Nun hatte die Serie bei der diesjährigen Berlinale ihre Weltpremiere und ist ab 15. März auf ORF 1 zu sehen.

Wir brauchen gute Fantasy!

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Bei den zwei großen Themengebieten des Fantastischen, Fantasy und Science-Fiction, hat erstere lange Zeit das Nachsehen gehabt, was Qualität und Einfallsreichtum angeht. Das große Potential, das den Geschichten vorausging wurde nur selten umgesetzt. Doch hat sich Fantasy als Film- und Seriengenre in den letzten Jahren um einiges verbessert. Christopher Gajsek fragt sich: ist das wirklich so? Und wo ist eigentlich Österreichs Beitrag?

Feministische Vorbilder: Die Dohnal

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Johanna Dohnal ist einer jener Namen, der vielen Menschen als der einer Ikone bekannt ist. Und gleichzeitig einer jener Namen, den viel zu wenige Menschen kennen. Damit sich das ändert, hat Sabine Derflinger Dohnal portraitiert.

Du und ich für immer, Baby

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Die erste Februarhälfte, die – zumindest in der Werbung – vom Valentinstag und allem, was damit zu tun hat, dominiert wird, ist vorbei, aber der nächste Frühling samt entsprechender zwischenmenschlicher Empfindungen kommt bestimmt. Ein paar Nachträge zum aktuellen Lieblings-Thriller über dysfunktionale Zweierbeziehungen: YOU.

Epidemien im Film. Unwissenheit und Vorurteil

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Wir haben uns die trügerische Idee in den Kopf gesetzt, vollständige Kontrolle über die Natur zu haben. Die Folgen davon sind nicht nur eine falsche Vorstellung von Sicherheit, sondern auch die Vorstellung einer scheinbaren Vorhersehbarkeit globaler Entwicklungen. Krankheitsausbrüche verblüffen uns noch immer und schwächen die Illusion dieser Kontrolle.

Friedrich Wilhelm Murnau: eine Retrospektive

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Vom 8. bis 21. Januar gab es im Metro Kinokulturhaus eine Retrospektive zu Filmemacher Friedrich Wilhelm Murnau zu sehen. Nicht nur für "Nosferatu" sollte er erinnert werden, hinterließ er doch ein weitaus größeres Werk. Christopher Gajsek über die cineastische Rückschau.

Weihnachtshorror 2019

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Wir beschließen das Jahr 2019 traditionsgemäß mit einer kleinen Auswahl an Horrorweihnachtsfilmen. Chris Gajsek beehrt uns damit mittlerweile zum fünften Mal. Merry Christmas und Gutes Gruseln!

Ein Hoch auf den Serienherbst

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Jeden Herbst kommen wieder neue Staffeln und neue Serien heraus. Obwohl Amazon und Netflix diese Routine überflüssig machen. Und trotzdem lieben wir es. Eine Betrachtung.

Das /slash 2019 – Gruseln, Lachen und WTF

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Das diesjährige /slash war wieder einmal, wie erwartet, eine Sammlung an herzlichen Seltsamkeiten, an unglaublicher Kreativität, Menschlichkeit und dem Mut, anders zu sein. Die Filme mögen zwar nicht alle zu 100 Prozent immer den eigenen Geschmack treffen, aber das Wunderbare daran ist, dass das Filmfestival auch diese Filme zu einer guten Zeit macht und einem so auch Filme nahe bringt, die man sonst wohl nicht kennen gelernt hätte. Nicht für einen alles, sondern für jeden etwas, jenseits von Genres oder Budgets!

Alltagsgeschichte(n)

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Bereits ein halbes Jahr ist es her, dass Elisabeth T. Spira starb. Sie war eine großartige Journalistin und Geschichtensammlerin. Im Nachruf in der Presse stand, dass sie stets beliebt war, "obwohl sie eigentlich keine war, die aktiv darum gekämpft hatte, gemocht zu werden." Eine ihrer Glanzleistungen waren die Alltagsgeschichten, die Bürger*innen aus dem Volk an verschiedenen Orten und Situationen zeigen.

/Slash 2019 Preview und Programm-Schmankerl

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Auch dieses Jahr wartet das /slash Festival des fantastischen Films vom 19. bis 29. September mit einem Programm auf, das allen Fans des Unheimlichen, Seltsamen und eben Fantastischen Freude bereiten wird. Vom Klassiker zum Hidden Gem und bis zur Kuriosität ist auch 2019 wieder alles vertreten, und auch die Schienen des Festivals sind hervorragend gewählt, zeitgemäß und durchdacht.

Giallo im Filmmuseum – Horror, Sex and Crime

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Nach den goldenen Tagen der Italowestern der 60er Jahre verdunkelte sich der Kinohimmel und finsterere, extremere Gestalten betraten die (Kino-)Bildfläche: der Vorhang ging auf für "Giallo all'italiana".

Selbstfindung ist jetzt salonfähig

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Drei Jahre nach der ersten Staffel erschien diesen Sommer dann doch der zweite Durchgang für die fulminante britische Serie "Fleabag". Idee, Konzept sowie Drehbuch stammen von der bezaubernden und unglaublich begabten Phoebe Waller Bridge, die ebenso die Hauptdarstellerin darin zum Besten gibt.

Wien. Mehr Kultur.
Mehr Stadt. Mehr etc.

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